Rainer Totzke (rechts) zeigte den Chronisten die Eichenbarleber St.-Nicolai-Kirche.
Das erste Treffen der Chronisten der Hohen und Niederen Börde in diesem Jahr führte in die St.-Nicolai-Kirche von Eichenbarleben. Dort wurden sie von Rainer Totzke und Silvia Teutloff begrüßt, die ihre Gäste mit auf eine Reise in die Geschichte der Kirche zu Eichenbarleben nahmen.
Die erste Kirche wurde im 11. Jahrhundert erwähnt. Im 13. Jahrhundert wurde dann die Grauwacke-Feldstein-Kirche errichtet. Jahrhunderte vergingen bis die Familie von Alvensleben die Kirche in der heutigen Form umbaute. Die Kirche ist eng mit der Familie von Alvensleben verbunden. Man findet in ihr verschiedene Epitaphe, welche die Geschichte der Familie erzählen. Das Resümee aller Besucher: „Die Kirche hat einen hohen geschichtlichen Wert und ist einen Besuch wert.“
Durchgefroren ging es dann an die liebevoll gedeckte Kaffeetafel der Familie Achim Reichert in Hohenwarsleben. Hier stand das Thema „Die jüngste Vergangenheit in Bezug auf die Kindheit der Teilnehmer“ auf der Agenda. Es handelt sich hier um die Zeitspanne der Geburtsjahre 1933 bis 1973. Vieles wurde zusammengetragen und zu Protokoll gebracht. Von Spielen über Spielsachen, Sprüche und Abzählreime bis hin zu Sprichwörtern. Zusammenfassend wurde festgestellt, dass die Kinder damals neben ihren Aufgaben im Haushalt und auf den Feldern auch bei Wind und Wetter oft ihre Freizeit mit selbsthergestellten Spielsachen draußen verbrachten.
Im dritten Punkt hielt Jürgen Dürrmann einen Vortrag über das Gefecht bei Dahlenwarsleben am 14. Oktober 1813.
Zufrieden über die Ergebnisse und die neu erlangten Erkenntnisse trennte sich die Gruppe mit dem Ziel, beim nächsten Treffen die Ochtmersleber Kirche zu besuchen.