Bei einem Wohnungsbrand im April 2025 in Niederndodeleben war die Feuerwehr mit vielen Einsatzkräften mit den Löscharbeiten beschäftigt.
Zufrieden blickt die Gemeindewehrleitung auf das Jahr 2025 zurück. Wenn die Sirenen heulten, waren die Kameraden schnell an der Einsatzstelle und bewiesen beim Löschen von Bränden und bei Hilfeleistungen, dass sie gut ausgebildet sind. Mehrere tausend Ausbildungsstunden wurden geleistet, um das Know-how in Theorie und Praxis aufzufrischen und zu erweitern. Beispielweise übten mehrere Feuerwehren aus Rottmersleben und Umgebung in einer großangelegten Übung das Zusammenspiel bei der Vermisstensuche und beim Löschen eines Brandes.
Mit 168 Alarmierungen lag das Einsatzgeschehen etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Das Einsatzspektrum war breit gefächert und reichte von der Tragehilfe für den Rettungsdienst und der Auslösung von Brandmeldeanlagen bis hin zur technischen Hilfeleistung nach Verkehrsunfällen und zu Bränden. Besonders in Erinnerung geblieben ist sicher nicht nur dem Gemeindewehrleiter Stefan Libbe ein Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus Niederndodeleben, bei dem eine Person mittels Drehleiter vom Dach gerettet werden musste.
Neben 381 aktiven Einsatzkräften und weiteren passiven Mitgliedern zählen auch 116 Mitglieder der Alters- und Ehrenabteilung sowie 390 Mitglieder in der Kinder- und Jugendfeuerwehr zur Feuerwehr der Gemeinde Hohe Börde. Um die persönliche Einsatzkraft zu unterstützen, hat die Gemeinde auch 2025 in moderne Fahrzeuge investiert. Drei neue Mannschaftstransportfahrzeuge (MTF) für die Ortsfeuerwehren Bebertal, Eichenbarleben und Wellen sowie ein Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF) für Rottmersleben wurden angeschafft, für die Ortsfeuerwehr Hohenwarsleben wurde ein Tanklöschfahrzeug umgebaut. Außerdem wurde mit dem Bau eines neuen Feuerwehrgerätehauses in Schackensleben begonnen. Fördermittelbescheide für die Erweiterung des Feuerwehrhauses in Bornstedt (2027) sowie die Anschaffung eines neuen Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeugs für die Ortsfeuerwehr Wellen (2028) liegen bereits vor.
Dieses Engagement gab der Gemeindewehrleitung bereits zum vierten Mal Anlass, im Rahmen einer Abendveranstaltung Bilanz zu ziehen und Dank zu sagen. Der Dank galt den Kameraden, aber auch der Verwaltung und der Politik, die mit ihren Entscheidungen das Wirken der Feuerwehr positiv beeinflussen.