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Amts- und Mitteilungsblatt der Gemeinde Hohe Börde
Ausgabe 4/2026
Informatives aus der Gemeinde
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Umfassende Bauarbeiten auf der Autobahn 2

Wie die Autobahn GmbH des Bundes informiert, wird die Richtungsfahrbahn Hannover der Autobahn 2 (A2) bei Eilsleben bis Dezember 2026 auf einer Länge von 11,5 Kilometern umfassend erneuert. Im Bereich der Baumaßnahme liegen die Anschlussstellen Bornstedt und Eilsleben sowie die PWC-Anlage „Lorkberg“.

Neben der grundhaften Fahrbahnerneuerung werden insgesamt zehn Bauwerke saniert sowie Sicherheitsausstattungen und Markierungen erneuert. Auch die Entwässerung der Autobahn wird im gesamten Baufeld modernisiert. Aufgrund der Vielzahl beteiligter Gewerke ist eine enge Koordination erforderlich. So müssen im Abschnitt der Hauptbauphase unter anderem Verkehrszeichenbrücken und Kragarme vollständig ersetzt werden.

Die bauvorbereitenden Arbeiten liefen bereits seit Anfang März 2026. Dazu gehörten die Einrichtung provisorischer Nothaltebuchten im Mittelstreifen, der Bau einer Mittelstreifenüberfahrt sowie einer provisorischen Ausfahrt. Parallel wurde die erforderliche Verkehrssicherung aufgebaut. Im gesamten Baustellenbereich gelten während der Arbeiten angepasste Geschwindigkeitsbegrenzungen.

Während der Bauzeit stehen dem Verkehr in beide Richtungen mindestens zwei breite Fahrstreifen zur Verfügung. Für die Erneuerung der Anschlussstellen Bornstedt und Eilsleben in Fahrtrichtung Hannover werden diese zeitweise wechselseitig gesperrt, sodass stets mindestens eine Anschlussstelle erreichbar bleibt. Die PWC-Anlage „Lorkberg“ bleibt während der Hauptbauphase geschlossen.

Zusätzliche aufgestellte Schilder weisen darauf hin, auch bei Staus auf der Autobahn zu bleiben. Es werden, außer im Falle einer unplanmäßigen Vollsperrung, keine Umleitungen durch das Basisnetz geführt. Eine Neuerung in diesem Jahr ist, dass es kein Überholverbot für Lkw gibt, was zu weniger Rückstaus und einem insgesamt flüssigeren Verkehr beitragen soll.

Die Autobahn GmbH bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis, auf der Autobahn zu bleiben und insbesondere im Baustellenbereich eine angepasste Fahrweise zu wählen, um die Sicherheit zu gewährleisten.

Die Erhaltungsmaßnahme ist aufgrund der Liegezeit von mittlerweile über 26 Jahren sowie einer konstant hohen Verkehrsbelastung von circa 80.000 Fahrzeugen pro 24 Stunden mit hohem Schwerverkehrsanteil für dieses Jahr priorisiert. Die Gesamtkosten des Projektes belaufen sich auf rund 43,7 Millionen Euro.