Auch Standesbeamtin Lena Grünberg hat im vergangenen Jahr in der Hohen Börde geheiratet. Standesbeamtin Ivonne Schwienhagen nahm ihr und ihrem Paul am 6. Dezember in der Eventkirche in Schackensleben das Ja-Wort ab.
Die bisher stattgefundenen Trauungen und die bereits vorliegenden Anmeldungen für Eheschließungen stimmen die Standesbeamten der Gemeinde Hohe Börde optimistisch, dass 2026 wieder ein besseres Hochzeitsjahr wird als 2025. Im vergangenen Jahr haben sich 65 Paare in den drei Standesämtern der Hohen Börde das Ja-Wort gegeben, hinzu kamen drei Nachbeurkundungen für Paare, die im Ausland geheiratet hatten. Unter den drei angebotenen Trauorten führte immer noch das Standesamt in Bebertal die Beliebtheitsskala an, gefolgt vom Trauzimmer in Irxleben und der Eventkirche in Schackensleben.
Der Trend setzt sich auch in diesem Jahr fort. Allerdings freut die Standesbeamtin Ivonne Schwienhagen und ihre drei Kollegen, dass auch das Standesamt in der Schackensleber Eventkirche immer stärker nachgefragt wird. Dieses Standesamt wurde erst 2024 neu eröffnet. Mit Stand vom 23. April hatten die Standesbeamten insgesamt 78 Trau-Termine in ihrem Kalender zu stehen.
Die wärmeren Monate sind bei Paaren am beliebtesten, um „den schönsten Tag im Leben“ zu feiern. So kristallisieren sich in diesem Jahr im Standesamt der Hohen Börde auch der Mai mit bisher 15 angemeldeten Trauungen und der Juni mit 22 Eheschließungen heraus. Ein Blick auf die beliebtesten Termine lässt vermuten, dass Zahlenspielereien die Paare reizen. So sind für den 06.06.2026, ein Sonnabend, und den 26.06.26, ein Freitag, jeweils vier Paare angemeldet sowie für den 12.06.2026, ein Freitag, und den 20.06.2026 jeweils drei Paare. „Für den 26.06.2026 hatten wir besonders viele Anfragen und mussten auch Paaren absagen“, erklärte Ivonne Schwienhagen. Obwohl der 02.06.2026 auf einen Dienstag fällt, haben diesen ebenfalls drei Paare als Hochzeitsdatum ausgewählt. Im Vergleich dazu: Am 02.05.2025 (Freitag) hat in der Gemeinde Hohe Börde ein Paar geheiratet. Der 25.05.2025 fiel auf einen Sonntag.
Vor dem Ja-Wort steht für die Standesbeamten die Prüfung der Ehefähigkeit an – auch von Paaren, die in der Hohen Börde wohnen, aber woanders heiraten möchten. Es fällt auf, dass der Anteil der Eheschließungen mit Auslandsbezug enorm angestiegen ist, was einen erhöhten Prüfaufwand mit sich bringt. Die Herkunft der potenziellen Ehepartner ist über den gesamten Erdball verteilt.
Eine Erfahrung haben die Standesbeamten gemacht: Jedes Paar ist besonders, jede Hochzeit ist anders.
Rückblickend auf das Jahr 2025 stellte Ivonne Schwienhagen fest. Zwar ist die Zahl der Hochzeiten zurückgegangen, aber auch die Zahl der Eheauflösungen. Waren das im Jahr 2024 noch 65, ließen sich 2025 46 Paare, die einst in der Gemeinde Hohe Börde geheiratet hatten, scheiden.