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Amts- und Mitteilungsblatt der Gemeinde Hohe Börde
Ausgabe 5/2026
Freiwillige Feuerwehr Hohe Börde
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Kompaktes Feuerwehrwissen in einer Woche

Gemeinsam zeigen die Beteiligten ihre Freude über den Erfolg des Lehrgangs.

Um die Werbung neuer Einsatzkräfte für die freiwilligen Feuerwehren voranzutreiben, hat sich das Modell eines Wochenlehrgangs für die sogenannte Truppmann-Ausbildung Teil 1 (Grundlehrgang) bewährt. Federführend durch die Gemeindefeuerwehr Hohe Börde und mit Unterstützung der Gemeindefeuerwehren Obere Aller, Niedere Börde und Elbe-Heide organisiert, fand dieser Lehrgang auch in diesem Jahr zentral in Eichenbarleben statt.

Insgesamt 30 Teilnehmer aus den Gemeinden Hohe Börde, Niedere Börde, Elbe-Heide, Obere Aller, Stadt Wanzleben-Börde sowie Wolmirstedt bekamen so die Möglichkeit, sich das Grundwissen, das Einsatzkräfte der Feuerwehr brauchen, komplex anzueignen. „Jeder Kamerad wird gebraucht“, unterstrich Marcel Herzberg, als stellvertretender Gemeindewehrleiter der Hohen Börde zuständig für Ausbildung. Mit dem Wochenlehrgang sollen auch Interessenten, die die einen sonst üblichen Wochenendlehrgang aus zeitlichen Gründen nicht absolvieren können, die Möglichkeit zum Feuerwehreinstieg gegeben werden. Die Resonanz, vor allem von Quereinsteigern, gab dem Konzept auch diesmal wieder recht.

Gemeinsam widmeten sich die angehenden Einsatzkräfte unter Anleitung von erfahrenen Kameraden aus den genannten Gemeindefeuerwehren Themen wie dem Löscheinsatz, der Technischen Hilfeleistung, der Geräte-, Fahrzeug- und der Knotenkunde in Theorie und Praxis. Auch eine Sprechfunk-Ausbildung war integriert. Die theoretische und praktische Prüfung am Ende des Lehrgangs meisterten alle mit Bravour.

Das lobten auch die Gemeindebürgermeister Andreas Burger (Hohe Börde) und Stefan Müller (Niedere Börde) vor Ort. Auch jüngst haben Einsätze größeren Ausmaßes ihrer Aussage nach wieder gezeigt, wie wichtig „jeder Feuerwehrkamerad mit seinen Fähigkeiten“ ist.

Obwohl die Kameraden ab sofort mit in den Einsatz fahren können, ist das Lernen noch nicht zu Ende. In den nächsten zwei Jahren stehen weitere Ausbildungseinheiten während des Dienstes in den jeweiligen Ortsfeuerwehren an, um dann erneut eine Prüfung abzulegen und die Truppmann-Ausbildung komplett abzuschließen.