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Amts- und Mitteilungsblatt der Gemeinde Hohe Börde
Ausgabe 7/2026
Informatives aus der Gemeinde
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Wo Teamgeist mehr zählt als Treffer

Zahlreiche Teilnehmer setzten bei dem Turnier ein Zeichen für Fairness, Respekt und Toleranz.

Das Kinder- und Jugendbüro der Gemeinde Hohe Börde hatte sich eingebracht, als acht Schulen in Samswegen bei einem Sportfest ein starkes Zeichen für Fairness, Toleranz und ein respektvolles Miteinander setzten.

Unter dem Leitgedanken „Wo Teamgeist mehr zählt als Treffer“ richtete die Regionalgruppe Wolmirstedt & Umgebung erstmalig ein besonderes Zwei-Felder-Ball-Turnier für Kinder aus. Im Mittelpunkt stand dabei nicht der gewohnte Leistungsdruck, sondern die gezielte Vermittlung von Werten wie Fairness, Respekt und Toleranz sowie die Förderung der sozialen Teilhabe junger Menschen.

Das Turnier wurde gemeinschaftlich von den Schulsozialarbeitern der teilnehmenden Schulen aus der Regionalgruppe Wolmirstedt, der Netzwerkstelle „Schulerfolg sichern“ des Landkreises Börde sowie dem Kinder- und Jugendbüro der Gemeinde Hohe Börde organisiert.

Das Besondere war der bewusst gewählte Spiel-Modus: Die Mannschaften wurden schulübergreifend durchgemischt. Schüler, die sich im Alltag sonst oft als Konkurrenten gegenüberstehen, spielten plötzlich Seite an Seite. Insgesamt nahmen Kinder aus acht Schulen der Region an dem Turnier teil. Mit dabei waren das Kurfürst-Joachim-Friedrich-Gymnasium, die Ganztagsschule „Johannes Gutenberg“ sowie die Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Gemeinschaftsschule aus Wolmirstedt, die Evangelische Sekundarschule Haldensleben, die Ganztagsschule „Werner Seelenbinder“ aus Zielitz, die Grundschule „Astrid Lindgren“ aus Dahlenwarsleben, die Bördegrundschule Hermsdorf und die gastgebende Grundschule „Am Heiderand“ aus Samswegen.

Gecoacht und pädagogisch begleitet wurden die neu formierten Mannschaften von den Schulsozialarbeitern. Die Partien zeigten sich auf einem ansehnlichen sportlichen Niveau, waren jedoch von außergewöhnlicher Fairness geprägt und bereiteten allen Beteiligten riesigen Spaß. Das Gemeinschaftsgefühl kam auch abseits des Spielfeldes nicht zu kurz. Für eine gelungene Atmosphäre sorgte das Kinder- und Jugendbüro der Gemeinde Hohe Börde, welches auch kulinarisch tatkräftig unterstützte.

Gefördert wurde das integrative Sportprojekt durch den Europäischen Sozialfonds (ESF+), den Landkreis Börde sowie die Gemeinde Hohe Börde. Mit diesem gemeinsamen Engagement setzten die Beteiligten ein nachhaltiges Zeichen zur Stärkung der regionalen Jugendförderung, des sozialen Zusammenhalts und der Chancengleichheit in der Region.

Eric Schwabke