Gut gelaunt ging Sami Soukah als „Super Mario“ an den Start und konnte sich am Ende über den Sieg freuen.
Dass ein Rasentraktor nicht nur zum Mähen des heimischen Grüns taugt, wurde in Ochtmersleben bereits zum 21. Mal beim Rasentraktorrennen bewiesen. Erneut herrschte auf dem Grün des Sportplatzes Rennatmosphäre, in der zehn Rasenmäher-Piloten zeigten, was in ihren Gefährten steckt – diesmal unter den Augen einer neuen „Rennleitung“.
Zunächst versuchten sie beim „Maßmähen“, nach Gefühl möglichst dicht an die vorgegebene Streckenlänge heranzufahren. Die Spur zu halten und trotz verbundener Augen den Zielpunkt möglichst nicht zu verfehlen, war Aufgabe beim „Blindflug“. Die Wippe in Waage zu bringen, war auch diesmal eine große Herausforderung und beim Geschwindigkeits-Wettbewerb waren die mit dem besten Motor sicher im Vorteil. Über die „Originalität“ von Fahrern und Gefährten durfte wie in den Jahren zuvor das Publikum entscheiden.
Wussten die „alten Hasen“ im Starterfeld bei diesen Disziplinen schon, wo es langgeht, so waren bei der Überraschungsdisziplin alle auf dem gleichen Stand. Hier galt es, zwei Reifen, die am Rasentraktor befestigt waren, so weit auseinanderzuziehen, dass im Anschluss der Rasentraktor problemlos hindurchfahren konnte. Den Sieg in dieser Disziplin konnte derjenige verbuchen, bei dem zwischen den Reifen und den Rasentraktor-Rädern der geringste Abstand war.
Die Gesamtwertung erfolgte in einer Kinder-Klasse und einer Erwachsenen-Klasse. Bei den Kindern holte sich Jasper Höltge, der als Räuber Hotzenplotz ins Rennen gegangen war, den Sieg vor Hannes Fricke (Der Pegelwächter) und Jaylen Jacksteit auf seinem „Karpfenmobil“. Bei den Erwachsenen bewies Sami Soukah alias „Super Mario“ das meiste Geschick im Umgang mit dem Mäher. Er verwies Gleb Levitsky (Die Ratte) und Marcus Rogge (Die wilden 90er) auf die Plätze.
Das Rasentraktor-Spektakel wurde erneut von mehreren Vereinen unterstützt.