Das Holunderblütenfest zählt alljährlich zu den Höhepunkten im Veranstaltungskalender der Landfrauen „Holli Holler“.
Die Landfrauen „Holli Holler“ Hohe Börde stehen seit vielen Jahren für gelebte Gemeinschaft, die Pflege regionaler Traditionen und ein vielseitiges Engagement für das Leben im ländlichen Raum. Mit zahlreichen Veranstaltungen und kreativen Ideen bereichern sie das kulturelle und gesellschaftliche Leben der Gemeinde Hohe Börde und bringen Menschen aller Generationen zusammen.
Ein Höhepunkt im Veranstaltungskalender ist das traditionelle Holunderblütenfest, das jährlich im Rahmen der „Tour de Börde“ stattfindet. Besucher konnten kulinarische Spezialitäten rund um die Holunderblüte und Holunderbeere probieren. Ein besonderer Publikumsmagnet war die Wahl der Holunderhutkönigin, bei der fantasievoll gestaltete Hüte im Mittelpunkt stehen. Holunderhutkönigin wurde in diesem Jahr Landfrau Bärbel Knabe.
Ein weiterer Höhepunkt war der Deutsche Landfrauentag am 30. Juni in Essen. Unter dem Motto „gestalten.begeistern.bewegen.GEMEINSAM“ kamen rund 5000 Landfrauen und Gäste aus dem gesamten Bundesgebiet zusammen. Die Landfrauen „Holli Holler“ vertraten die Hohe Börde. Die Tage waren geprägt von interessanten Vorträgen und Gesprächen. Auch eine Hofbesichtigung sowie der Besuch des UNESCO-Welterbes Zollverein gehörten zum Programm.
Im August werden die Landfrauen erstmals ein Weinfest organisieren. Dieses findet am 22. August im Pfarrgarten Nordgermersleben statt. Ein besonderer Höhepunkt dieser Veranstaltung wird die Krönung der Weinkönigin sein.
Darüber hinaus engagieren sich die Landfrauen bei der „Süßen Tour“, einer regionalen Veranstaltung rund um die Zuckerrübe – das „Weiße Gold der Magdeburger Börde“. Dabei zeigen sie traditionelle Verfahren zur Herstellung von Zuckerrübensirup, bieten regionale Spezialitäten an und vermitteln Wissenswertes über die Geschichte der Landwirtschaft und der Zuckerproduktion in der Region. Die „Süße Tour“ findet am 10. Oktober in Ochtmersleben statt.
Neben öffentlichen Festen organisieren die Landfrauen zahlreiche weitere Aktivitäten. Dazu gehören kreative Workshops, Vorträge, Ausflüge sowie gesellige Treffen, die den Austausch untereinander fördern. Dabei steht nicht nur die Bewahrung von Traditionen im Mittelpunkt, sondern auch die Offenheit für neue Ideen und Projekte.
Besonders positiv ist, dass die Landfrauen neue Mitglieder in ihren Reihen begrüßen können. Ein besonderes Anliegen des Vereins ist die Zusammenarbeit mit anderen Vereinen, der Gemeinde sowie regionalen Partnern. So beteiligen sich die Landfrauen regelmäßig an Veranstaltungen der Gemeinde Hohe Börde.
Dank der Zuwendung der Gemeinde Höhe Börde konnte im vergangenen Jahr das Projekt „Zeig mir, wo die Pommesbäume wachsen“ verwirklicht werden.
Die Landfrauen „Holli Holler“ Hohe Börde zeigen eindrucksvoll, wie ehrenamtliches Engagement das Leben im ländlichen Raum bereichern kann. Mit Herz, Kreativität und Tatkraft leisten sie einen wichtigen Beitrag zum Erhalt regionaler Traditionen, fördern den Zusammenhalt in der Dorfgemeinschaft und schaffen Begegnungen, die Menschen jeden Alters verbinden.