Sorgfältig arrangieren Linus Günther und Manuela Schelenz, Mitarbeiter der Kirchberger Stadtverwaltung, die prämierten Kunstwerke im Gewölbegang des Rathauses.
Christoph Graupner ist untrennbar mit der Stadt Kirchberg verbunden. Der hier vor rund 340 Jahren geborene Komponist beeindruckte Zeit seines Lebens durch seine Kreativität und seine Freude am Experimentieren mit Klängen und Ausdrucksformen. Sein Name lebt heute nicht nur in seinen musikalischen Werken fort. Mit dem Christoph-Graupner-Kunstpreis ist auch ein renommierter Wettbewerb nach ihm benannt. Er wird im zweijährigen Wechsel für Musik sowie für Malerei und Grafik ausgeschrieben. In diesem Jahr standen wieder die Bereiche Malerei und Grafik im Mittelpunkt. Dabei würdigt der Wettbewerb künstlerische Kreativität und macht zugleich deutlich, dass Graupners kulturelles Erbe bis heute inspirierend wirkt.
Nach der Präsentation und Prämierung im Schloss Wildenfels werden die ausgezeichneten Werke nun traditionell auch in der Geburtsstadt Christoph Graupners gezeigt. Bis zum 29. August sind die Arbeiten im Gewölbegang des Rathauses Kirchberg, Neumarkt 2 zu sehen.
Die Ausstellung bietet nicht nur einen Einblick in die Vielfalt aktueller Kunst, sondern schlägt zugleich eine Brücke zwischen Geschichte und Gegenwart. Sie macht deutlich, dass Inspiration keine Frage des Jahrhunderts ist – und dass Graupners Name in Kirchberg bis heute für Kreativität und künstlerischen Anspruch steht.
Katrin Uhlig,
Öffentlichkeitsarbeit