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Kemberger Stadt-Land-Bote Amtsblatt der Stadt Kemberg
Ausgabe 2/2026
Aus den Ortschaften
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Senioren unterwegs

Was hat der Mensch gegen die Dunkelheit im Winter erschaffen: „Lichterwelten“.

Also nichts mit Winterruhe, wie der Biozyklus es vorgibt, werden dank der LED-Erfindung nunmehr vielerorts Freilicht-Lichtspiele aufgebaut und natürlich Buden für Bratwurst, Glühwein u.ä..

In Halle waren wir schon, auch in Magdeburg. Nach Berlin wollten wir nicht. So fuhren wir im Januar mit einem Zwischenhalt in Apolda (Glockenmuseum, Kaffeetrinken) zum Stausee Hohenfelden (südl. von Weimar) zu den „Glitzerwelten“.

Bei Eis und Schnee hast du günstig für die Glitzerstimmung aber ungünstig für Busfahren.

Das Abstreifen aller Sorgen wegen des Wetters und der glatten Straßen schlug bald um in freudige Erwartung. Die Straßen waren gut befahrbar und nachdem auch noch der Kuchen schmeckte, erlebten wir am See zunächst den Sonnenuntergang – in Natur.

Frage: „Kann es einen Sonnenuntergang geben, wenn sie am ganzen Tag nicht zu sehen war?“

Nun wurden die Lichter sichtbarer, und weil Schnee lag glitzerte es überall, die Bratwurst, eine echte Thüringer, war besser als in Goslar zum Weihnachtsmarkt, der Glühwein war gut und mit zunehmender Dunkelheit wurde es märchenhafter und die Gedanken sorgenfreier. Und am Himmel zeigte sich der fast volle Mond. Mensch, was willst Du mehr.

Auf der Rückfahrt gab es noch einen kleinen Likör, wer ihn denn wollte und Beifall für den Busfahrer, weil Winter war es denn doch.

Weil wir nun Gefallen an Eis und Schnee gefunden haben, geht es als nächstes in die Antarktis – nach Leipzig ins Panometer.

Der Mitfahrer von der letzten Bank