Titel Logo
Kemberger Stadt-Land-Bote Amtsblatt der Stadt Kemberg
Ausgabe 7/2026
Aus den Ortschaften
Zurück zur vorigen Seite
Zurück zur ersten Seite der aktuellen Ausgabe

Berichte des AWO Ortsvereins Kemberg

Obwohl Anfang Mai schon eine große Gruppe Senioren zu einem Mehrtagesaufenthalt in Münster weilte, wurde für Ende Mai noch eine Tagesfahrt organisiert. Es ging nicht ganz so weit.

Erste Station war Dessau. Jeder weiß, wo es liegt, alle waren schon mal da, aber eine Rundfahrt bis in die Außenbereiche der Stadt vermittelt dann doch immer etwas Neues.

Nur ein paar Minuten Fahrt brachten uns nach Moßigkau. Hier waren noch nicht alle. In vier Gruppen eingeteilt wurden wir durch das Schloss geführt. Die uns führende Kunsthistorikerin hat ihre Aufgabe sehr gut erfüllt, Die Leitung des Hauses war aber offensichtlich ob der hohen Besucherzahl überfordert.

In Reppichau war die AWO schon einmal. Aber das ist lange her. Nun wissen wir Bescheid über die Entstehung der Rechtssprechung im Sachsenlande und dank eines hochengagierten Initiators des Kunstprojekts noch mehr über Gründe und Hintergründe der Entwicklung des Kunstortes.

Zum Kaffeetrinken ging es nach Aken in ein neues Kaffee in einer alten Scheune an der Elbe.

Hier war alles gut – Kaffee, Kuchen, Eis, Bedienung, Umgebung …

Viel Geschichte an einem Tag. Trotzdem noch ein paar örtliche Jubiläen:

Vor 500 Jahren: Bau der ersten Schule in Kemberg (heute Alte Knabenschule)

vor 100 Jahren: Der Leipziger Neumarkt und die Mauerstraße werden umgepflastert

vor 90 Jahren: Die „Stadtschule Kemberg“ geht in Betrieb (Roter Klinkerbau)

vor 35 Jahren: Gründung des Ortsvereins der AWO Kemberg

Inn Juni simmer denne weller een Sticke weiter geweest – bis noa Saalburg ins Thieringsche.

Doa jiwwets nen „Märchenwald“. Scheen wars doa un heeß. Mit ne Tschu-Tschu-Bahn ham se uns vonn Parkplatz inn Busch gebracht. Fuffzig Leite in soane kleene Boahn. Enge woars, awwer gemiedlich. Zuerscht jabs en Imbiss un was zu trinken. Das woar jo neetig bei die Glut.

En poar sinn glei uffn Hauptplatz sitzen jeblimm. De annern sinn den Wej ruff un runger immer an sone Märchenhitte vorbei.

Was ich nich wusste. Den Park hat urspringlich moal en Hiesiger, eener aus Jummeln, angeleht.

Vun doa aus simmer an de -Bleilochtalsperre- getuckert. Midden Schiff eenmal hin un weller zuricke ewwer den janzen Deich. Uffs Schiff jabs Kaffee, Kuchen, Eis un soane neimodschen

Getränke midden Strohhalm. En poar hotten keen Halm ins Glas, awwer Jetreide woar do o mit drinn.

Dr Dach woar weller zu scheen. Inn Juli foahrn mer ja niche, awwer inn Aujust mach mer weller los

Der Mitfahrer von der letzten Bank