Das neue Team um die langjährige Vorsitzende im Bildungs- und Bewegungszentrum des Vereines „Elbaue-Heideregion-Kemberg e.V.“, Heidrun Weise, wurde in den zurückliegenden Wochen vor große Herausforderungen gestellt. Zehn Kindergärten aus der Region, wie zum Beispiel aus Kemberg, Gräfenhainichen, Radis, Bad Düben, Bad Schmiedeberg, Wittenberg usw., meldeten sich zur Verabschiedung Ihrer ältesten Gruppen zum Zuckertütenfest an. Damit jede einzelne Veranstaltung ein Höhepunkt für die Kinder werden konnte, war eine umfangreiche Planung und eine altersgerechte Durchführung notwendig.
Der Tag begann für die Kleinen bereits aufregend, denn sie wurden entweder von den örtlichen Feuerwehren abgeholt oder fuhren mit dem Zug nach Bergwitz.
Nach dem Frühstück aus der „Frühstücksdose“, ergänzt von uns durch Obst, Kekse, Tee und Wasser, wurde erst einmal der Zuckertütenbaum gegossen. Danach ging es mit den Waldpädagoginnen, Frau Krümmling, Frau Hiller oder Frau Girke im Rahmen des „Fuchsprojektes“ zur Erkundung in den Wald.
Alle drei sind Naturliebhaber mit einer Leidenschaft für die Umweltbildung und die Förderung der nachhaltigen Bildung. Ihren Beruf sehen die Waldpädagogen als Berufung. Sie sensibilisieren die Kinder für die Schönheit der Natur, vertiefen Naturverständnis und verweisen auf die Verantwortung jedes Einzelnen. Die Waldführungen beinhalten interessante Naturspiele bzw. handlungsorientierte Projekte wie das „Fuchsprojekt“.
Das spontane, situationsbedingte Lernen und das praktische Erleben helfen den Kindern bei der Wissensaneignung. Der Wald ist Lern- und Lehrort zugleich.
In dieser Zeit bereitete unser Team für die Kinder sowie Erzieherinnen das Mittagessen vor.
Aus dem Wald zurückgekehrt, konnten alle Kinder im Außengelände des Waldhauses noch ein wenig toben. Den Kindern schmeckten danach die Nudeln mit Tomatensoße oder die Grillwürstchen im Brötchen besonders lecker!
Die Zeit, bevor die Eltern zum gemütlichen Zusammensein mit ihren Kindern und den Erziehern eintrafen, wurde zum Wissenserwerb in der interaktiven Ausstellung und mit Wettkämpfen genutzt.
Zudem nutzten wir als Gastgeber die Gelegenheit, für alle Erwachsenen und Kinder die Kaffeetafel vorzubereiten. Kuchen bzw. andere Köstlichkeiten brachten die Angehörigen mit.
Der Moment, als dann jedes Kind seine eigene kleine, in der Zwischenzeit dick gewachsene Zuckertüte vom Baum abnehmen durfte, war ein ganz besonderer für die zukünftigen Schulanfänger. Alle Kinder hatten Spaß daran, ihren Eltern in Form eines kleinen Programmes zu zeigen, was sie gemeinsam im Kindergarten lernen durften.
Die Verabschiedung von den langjährigen Erzieherinnen ließ bei manchem Kind eine kleine Träne fließen. Endlich war die Anspannung vorbei und alle Kinder nutzten unser reiches Bewegungs- bzw. Spielangebot wie, Rollergeschicklichkeitsfahren, Tauziehen, Eierlaufen, die Biberburg oder den Försterpfad. Beim Seilspringen gab es sogar kleine Rekorde.
Am späten Nachmittag waren dann nicht nur die Vorschulkinder sondern auch wir als Gastgeber ganz schön geschafft.
Den schönsten Lohn für unsere Umsicht und Mühe kann man dann im Gästebuch lesen:
„Ein Dankeschön an das Waldhausteam für die liebevolle und umsichtige Betreuung, was für die Kinder eine unvergessliche Erinnerung an das Zuckertütenfest 2026 im Waldhaus am Bergwitzsee bleiben wird“.
oder
„Ihr habt das Zuckertütenfest gerockt! Vielen lieben Dank für eure Mühe, eure gute Laune und die liebevolle Organisation. Ihr habt unseren Kindern einen unvergesslichen Start in den neuen Lebensabschnitt geschenkt. Danke, dass ihr den Tag so besonders gemacht habt“.