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Rathaus aktuell mit Amtsblatt für die Stadt Königs Wusterhausen
Ausgabe 1/2026
Aus dem Rathaus
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SVV beschließt: Mittagessen an Grund- und Gesamtschulen bleibt unter 4 Euro

Die Stadt Königs Wusterhausen wird auch weiterhin einen Zuschuss zur Mittagsversorgung der Schüler*innen übernehmen. Die Stadtverordneten folgten am 15. Dezember 2025 dem Beschlussvorschlag der Verwaltung mit deutlicher Mehrheit. „Auf diesem Weg wollen wir einen Beitrag zur finanziellen Entlastung der Familien leisten und auf diesem Weg dafür sorgen, dass möglichst viele Kinder an der Mittagsversorgung teilnehmen können“, sagte Bürgermeisterin Michaela Wiezorek.

Eltern zahlen demzufolge 3,95 Euro für ein Mittagessen, das ihr Kind an einer kommunalen Schule zu sich nimmt. Diese Entscheidung betrifft folgende Einrichtungen:

  • Grundschule „Wilhelm Busch“,
  • Grundschule „Erich Kästner“,
  • Grundschule „Am Krimmnicksee“ in Senzig,
  • Fontane-Grundschule in Niederlehme,
  • Grundschule Zeesen und
  • Grundschule Zernsdorf sowie
  • die Gesamtschule Otto Lilienthal Königs Wusterhausen.

Die Stadt Königs Wusterhausen hat an den benannten Schulen Dienstleistungskonzessionsverträge mit dem Essensversorger abgeschlossen, die bis zum 31.12.2026 befristet sind. An den Grundschulen liegt der vereinbarte Portionspreis inklusive Mehrwertsteuer bei 5,31 Euro. An der Gesamtschule kostet ein Mittagessen 6,16 Euro. Um den Preis für die Eltern bei 3,95 Euro zu deckeln, zahlt die Stadt einen Zuschuss von 1,36 Euro pro Portion an den Grundschulen und 2,21 Euro pro Portion an der Gesamtschule. Bei einer Reduzierung des Mehrwertsteuersatzes oder anderen Senkungen des Portionspreises verringert sich entsprechen die Höhe des Zuschusses der Stadt. Insgesamt plant die Stadt im Jahr 2026 mit rund 370.000 Euro Kosten.