Anne von Pupka (l.) und Annegrit Hübner organisieren das Projekt "Meisterschaftsb@all 2026". Die Bürgermeisterin unterstützt die Aktion zur Sichtbarmachung des Ehrenamtes.
An der bundesweiten Ehrenamts-Aktion „Meisterschaftsb@ll 2026“ möchte sich auch die Stadt Königs Wusterhausen beteiligen. Die Aktion findet parallel zur Fußball-Weltmeisterschaft vom 11. bis 20. Juni 2026 statt. Organisiert wird das Projekt von zwei engagierten Bürgerinnen aus Königs Wusterhausen, Annegrit Hübner und Anne von Pupka. Bürgermeisterin Michaela Wiezorek hat bereits im November ihre Unterstützung zugesagt. Königs Wusterhausen wurde damals als erste Kommune in Brandenburg Teil der bundesweiten Aktion.
Worum geht es?
Vom 11. bis 20. Juni 2026 wird in 160 Städten der Meisterschaftsb@ll unterwegs sein. Der von den verschiedenen Menschen gespielte Ball steht sinnbildlich für die Werte des Ehrenamts: Bewegung, Gemeinschaft und Verantwortung. Er bringt Menschen, Organisationen und Generationen zusammen – überall dort, wo freiwilliges Engagement gelebt wird. Ziel ist es den Ball insgesamt 40.000 Kilometer weit zu spielen. Um diese symbolische Erdumrundung zu erreichen, braucht es in 160 Städten insgesamt 250 Kilometer. „Wenn Ehrenamtliche, Schulen, Vereine, Organisationen und alle, die Freude daran haben, den Ball täglich nur 25 Kilometer durch ihren Ort spielen, erreichen wir insgesamt 40.000 Kilometer – das entspricht einer symbolischen Erdumrundung für das Ehrenamt“, erklärte Annegrit Hübner.
Hier wird die Aktion noch einmal erklärt:
https://autorenclub.de/lp/marian-prill-verlag-5943/meisterschaftsball-2026-40000-ball-kilometer-in-nur-10-tagen
Wie soll es in Königs Wusterhausen gelingen?
„Unser Ziel ist es, dass zehn ehrenamtliche Akteure jeweils einen Aktionstag gestalten. An ihrem Tag übernehmen sie die Rolle des sogenannten Spieltag-Teams und bewegen den Ball ein Stück durch die Stadt, bevor er an das nächste Team übergeben wird. Jeder Tag steht dabei unter einem eigenen Themenschwerpunkt des Ehrenamts“, so die Organisatorin. Den Auftakt am 11. Juni macht beispielsweise der Bereich Soziales & Wohlfahrt, es folgen Kultur & Bildung, Nachwuchsförderung, Umwelt- und Naturschutz, Sportvereine & Bewegung, Tierschutz, Flüchtlingshilfe & Integration, Hospiz- und Trauerbegleitung, Demokratie und Gesellschaft. Den Abschluss bildet am 20. Juni der Rettungs- und Katastrophenschutz.
Wie läuft ein Aktionstag ab?
Am Morgen des ersten Aktionstages wird der Stadt-KW-Ball an einem festgelegten Ort abgeholt und kehrt am Abend dorthin zurück. Dazwischen bewegen ihn ehrenamtlich tätige Menschen durch Königs Wusterhausen – zu Fuß, mit dem Fahrrad, per Boot, im Rollstuhl oder auf jede andere kreative Weise. Egal ob Feuerwehr, Sportverein, Tafel, Schulklasse, Hospizdienst, Tierheim oder Umweltinitiative: Mitmachen können alle, die sich ehrenamtlich engagieren. Zehn Tage lang halten sie den Ball in Bewegung und machen sichtbar, wie vielfältig das Ehrenamt in Königs Wusterhausen ist. Die Aktionen werden in Foto und Video festgehalten. So entsteht ein deutliches Zeichen der Anerkennung – vor Ort und bundesweit.
Wie sieht die Vorbereitung aus?
Teilnehmer*innen am Meisterschaftsb@all 2026 überlegen sich:
Der Aufwand soll überschaubar bleiben, im Mittelpunkt stehen Sichtbarkeit, Wertschätzung und Gemeinschaft.
Wie geht es jetzt weiter?
Um weiter planen zu können, benötigt das Organisationsteam eine kurze Rückmeldung, ob grundsätzlich die Bereitschaft zur Beteiligung an der Aktion Meisterschaftsb@ll 2026 besteht. Gern können Sie dazu in der abgebildeten Übersicht nachschauen, welche Ehrenamtsbereiche für welchen Zeitraum eingeplant sind.
Die Rückmeldung schicken Sie per E-Mail an
veranstaltungen@stadt-kw.de. Sollte Ihnen eine Teilnahme an diesem Projekt nicht möglich sein, ist auch eine kurze „Negativmeldung“ hilfreich. Das Team des Rathauses unterstützt die Organisatorinnen, bei der Durchführung des Projektes.
Für die Stadt Königs Wusterhausen kann es ein echter Gewinn sein, wenn viele Vereine und unterschiedliche Ehrenamtler gemeinsam etwas unternehmen, um das Ehrenamt in Königs Wusterhausen und deutschlandweit im Jahr 2026 sichtbar und erlebbar zu machen.