Am 16. Februar 2026 war in Königswartha fröhliches Treiben angesagt: Die Kinder der Kindertagesstätte gingen traditionell zampern und sorgten mit bunten Kostümen, guter Laune und fröhlichen Faschingsliedern für viele strahlende Gesichter. Begleitet von ihren Erzieherinnen, Erziehern und Eltern zogen sie singend durch die Straßen und verbreiteten ausgelassene Stimmung.
Zahlreiche Einwohnerinnen und Einwohner von Königswartha öffneten bereitwillig ihre Türen und freuten sich über den farbenfrohen Besuch. Mit großer Herzlichkeit wurden die kleinen Närrinnen und Narren empfangen und reichlich mit Kamelle beschenkt. Auch Geldspenden wurden großzügig überreicht.
Für diese Unterstützung möchten sich die Kinder sowie das pädagogische Team herzlich bedanken. Die gesammelten Geldspenden kommen der Kindertagesstätte „Zwergenland“ zugute und werden für die Kindern verwendet.
Auch am Aschermittwoch, dem 18. Februar 2026, wurde eine langjährige Tradition fortgeführt. Zwei Feuerwehrmänner der FFW Königswartha sowie Kinder der Jugendfeuerwehr besuchten die Kita, um gemeinsam mit den Kindern die bunten Luftschlangen zu verbrennen. Nach dem Motto „Aus Altem wird Neues“ wird die entstandene Asche mit Erde vermischt und als Mutterboden weiterverwendet. Dieser findet bei zahlreichen Osterbasteleien der Kinder eine sinnvolle und kreative Verwendung.
Anlässlich des Aschermittwochs besuchten die Kinder der Mjetelčki-Gruppe die evangelische Kirche in Königswartha. Gemeinsam machten sie sich auf den Weg, um diesen besonderen Tag im Kirchenjahr bewusst zu erleben und zu gestalten.
In der Kirche hielten die Kinder eine kleine, feierliche Andacht. Mit Liedern, Gebeten und stillen Momenten stimmten sie sich auf die beginnende Fastenzeit ein. Im Mittelpunkt stand dabei eine Botschaft, die den Kindern auf einfühlsame Weise mitgegeben wurde: „Es ist immer jemand bei dir, der dich kennt und liebt. Du bist immer beschützt.“
Im Anschluss an die Andacht erhielten die Mädchen und Jungen, die es selber gern wollten, das traditionelle Aschekreuz auf die Stirn. Dieses Zeichen wurde ihnen mit eben diesen tröstenden Worten zugesprochen. Für viele Kinder war es ein besonderer Moment, der Gemeinschaft, Glauben und Geborgenheit spürbar machte.
Der Aschermittwoch markiert im christlichen Kalender den Beginn der 40-tägigen Fastenzeit vor Ostern. Er lädt dazu ein, innezuhalten, über das eigene Leben nachzudenken und sich neu auf das Wesentliche zu besinnen. Das Aschekreuz, das aus verbrannten Palmzweigen des Vorjahres gewonnen wird, ist ein Zeichen der Vergänglichkeit, aber auch der Hoffnung und der Umkehr. Es erinnert daran, dass jeder Mensch wertvoll ist.
Für die Kinder der Mjetelčki-Gruppe war der Besuch in der Kirche ein eindrucksvoller Start in diese besondere Zeit – verbunden mit der stärkenden Gewissheit, nicht allein zu sein.