Auch in diesem Jahr lud Köthens Oberbürgermeisterin Christina Buchheim gleich zu Beginn des neuen Jahres zum Neujahrsempfang ins Köthener Rathaus ein. Trotz widriger Witterungsbedingungen fanden rund 120 Gäste aus regionaler Politik, Wirtschaft, Kultur, Bildung, Vereinen und Sozialverbänden den Weg in den Ratskeller, wo die Oberbürgermeisterin in ihrer Neujahrsrede zunächst über die Herausforderungen des vergangenen Jahres resümierte und gleichermaßen den Blick auf die Projekte und Aufgaben warf, die für dieses Jahr anstehen. Die Themen waren vielfältig und bezogen sich unter anderem auf das neue Feuerwehrgerätehaus, die Zukunft der Ratke-Schule, die Haushaltssituation der Stadt, die Zukunft des Köthener Schlosses und den Abriss des ehemaligen Möbelkaufhauses. Zudem dankte Oberbürgermeisterin Buchheim ausdrücklich den zahlreichen Engagierten im Ehrenamt sowie den Mitarbeitenden der Verwaltung und warb – mit Blick auf die bevorstehenden Herausforderungen in 2026 – insbesondere im politischen Diskurs um Respekt, Sachlichkeit und Kompromissbereitschaft.
Auch Köthens Baudezernent Max Schuchardt bereicherte die Neujahrsrede mit Ausführungen zu geplanten Projekten seines Dezernats. So werde der grundhaften Ausbau der Aribertstraße im Idealfall im Mai seinen Abschluss finden, und dank des LEADER-Fördertopfes könnten in diesem Jahr wichtige Vorhaben in Angriff genommen werden, etwa die Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses in Löbnitz und die Neugestaltung des Spielplatzes in Dohndorf. Auch zur Prosigker Brücke, zur kommunalen Wärmeplanung und zum Fortschreiten der Projekte im Rahmen des Strukturwandels führte Max Schuchardt näher aus. Im Anschluss an die zweigeteilte Neujahrsansprache blieb reichlich Gelegenheit für einen entspannten Austausch und konstruktive Gespräche.