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Amtsblatt der Stadt Köthen (Anhalt) – Bürgerzeitung mit amtlichen Bekanntmachungen
Ausgabe 10/2026
Nichtamtlicher Teil
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Aribertstraße: Erster Bauabschnitt für den Verkehr freigegeben

Bei der Verkehrsfreigabe waren vor Ort: Oberbürgermeisterin Christina Buchheim (Mitte), der Vorsitzende des Bau-, Sanierungs- und Umweltausschusses, Uwe Klimmek Klimmek (2.v.r) und Dr. Sven-Henning Schlömp, Leiter Hoch- und Tiefbauamt.

Grundhafter Ausbau zwischen Eduardstraße und Bärteichpromenade abgeschlossen – zweiter Bauabschnitt ab Oktober 2026 geplant

In der Aribertstraße in Köthen (Anhalt) kann der Verkehr wieder rollen: Am 1. Oktober wurde der erste Bauabschnitt des grundhaften Ausbaus für den Verkehr freigegeben. Auf einer Länge von rund 250 Metern wurde der nördliche Abschnitt zwischen der Eduardstraße und der Einmündung Bärteichpromenade umfassend erneuert.

Die Bauarbeiten hatten im Oktober 2024 begonnen und dauerten bis September 2026. Damit wurde die ursprünglich vorgesehene Bauzeit um rund ein Jahr überschritten. Grund für die umfangreichen Arbeiten war nicht allein die Erneuerung der Straße. Die Maßnahme wurde eng mit den notwendigen Arbeiten an den Ver- und Entsorgungsleitungen abgestimmt. Gemeinsam mit der Stadt Köthen (Anhalt) waren am Bauvorhaben auch der Abwasserverband Köthen, der Wasserversorger MIDEWA, Mitnetz Strom und Netzgesellschaft beteiligt. Erneuert beziehungsweise neu hergestellt wurden alle Leitungen und Anschlüsse im Untergrund, u.a. für Trinkwasser, Gas sowie Regen- und Schmutzwasser und die Stromversorgung.

Die Stadt Köthen (Anhalt) plant für den grundhaften Ausbau mit rund 1,7 Millionen Euro. Die Schlussabrechnung ist noch nicht erfolgt. Den städtischen Anteil finanziert die Stadt zu 100 Prozent aus Eigenmitteln.

Auch das Erscheinungsbild und die Nutzung der Aribertstraße haben sich verändert. Der Fahrbahnbereich wurde in Asphaltbauweise hergestellt. Die Gehwege und die neuen Parkbuchten, die 55 Stellflächen bieten, erhielten als Oberfläche rötliches Granitpflaster. Die Gehwege erhielten Beton-Mosaikpflaster, für die Radbereiche wurde Granitmosaik verbaut.

Die Aribertstraße bleibt im nördlichen Abschnitt Einbahnstraße.

Für mehr Aufenthaltsqualität und ein grüneres Straßenbild ist außerdem eine beidseitige Begrünung mit Straßenbäumen vorgesehen. Die neuen Bäume werden die zuvor gefällten Rotdorn-Bäume ersetzen. Die Nachpflanzung steht noch aus. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite wurde die Straßenbeleuchtung erneuert. Die Leuchten sollen künftig sowohl die Fahrbahn als auch beide Gehwege ausleuchten.

Mit der heutigen Verkehrsfreigabe ist die Baumaßnahme allerdings noch nicht in allen Punkten abgeschlossen. Neben der Nachpflanzung der Straßenbäume stehen unter anderem noch Restarbeiten sowie die Herstellung der dauerhaften Beschilderung aus.

Die Erneuerung der Aribertstraße soll mit einem zweiten Bauabschnitt fortgesetzt werden. Dieser ist rund 160 Meter lang und erstreckt sich von der Brunnenstraße bis zur Eduardstraße. Der Baubeginn ist nach derzeitiger Planung noch im Oktober vorgesehen.