Gute Nachrichten für eifrige Nutzerinnen und Nutzer der Köthener Stadtbibliothek und jene, die es werden wollen: Durch zahlreiche Neuanschaffungen von Büchern, elektronischen Medien und Spielen konnte der Bestand der Köthener Stadtbibliothek auch im vergangenen Jahr aktuell gehalten werden. Durch „Zuwendungen zur Förderung von Kunst und Kultur im Landkreis Anhalt-Bitterfeld“, wie es offiziell im Antrag für entsprechende Fördermittel heißt, konnten in 2025 mit Hilfe von Landes-, Kreis- und Eigenmitteln der Stadt zahlreiche aktuelle Medien neu angeschafft werden.
Dazu standen insgesamt rund 15.000 Euro zur Verfügung, die zum Großteil vom Land Sachsen-Anhalt (rund 7.500 Euro), aber auch vom Landkreis Anhalt-Bitterfeld (rund 3.000 Euro) und der Stadt Köthen (Anhalt) (rund 4.500 Euro) bereitgestellt wurden.
Von dem Geld konnten in 2025 836 Medien gekauft werden. Dazu zählten etwa 267 Romane, darunter der Thriller „Die Sprache der Flammen“ von Kathy Reichs, oder die Romanbiografie „Cartier“, von Sophie Villard.
Auch 140 aktuelle Sachbücher bereichern nun den Bücherbestand der Bibliothek. Hier wurde beispielsweise der Titel „Female Champions: 50 außergewöhnliche Frauen, die den Sport veränderten“ oder das Buch von Jakob Springfeld „Der Westen hat keine Ahnung, was im Osten passiert“ erworben.
Auch der Bestand an Kinder- und Jugendliteratur wurde aufgestockt. 299 Bücher wurden für diesen Bereich angeschafft, darunter „Benx und das Verschwinden im Nether“ von DoctorBenx oder „Das kleine Wir – gemeinsam durch die Trennung“ von Daniele Kunkel. Außerdem wurden viele Sachbücher aus den verschiedenen „Was ist was“ – Reihen neu gekauft.
Auch der sogenannten Non-Book-Bereich konnte mit Neuanschaffungen bereichert werden. Hier wurden 130 Konsolenspiele, Tonies, Endurinos und Brettspiele neu in den Bestand aufgenommen.
Natürlich hat die Stadtbibliothek auch im vergangenen Jahr viele Veranstaltungen durchgeführt. So fanden 15 Veranstaltungen mit unterschiedlichen Bildungseinrichtungen, angefangen bei Kindereinrichtungen, Grundschulen, Sekundarschulen, dem Gymnasium, Sonderschulen und dem IWK statt. Dort wurden die neuen Medien vorgestellt und zum Teil für verschiedene Projektarbeiten genutzt, etwa zu den Themen „Einschulung“, „Mobbing“, „Streiten“ und „Ausgrenzen“. Zudem gab es reichlich Literaturempfehlungen für Buchvorstellungen im Unterricht.