wir nähern uns dem 7. August 2026 und damit dem Besuch der „Tour der Hoffnung“ in unserer Stadt. Ich hatte ihnen bereits in der vergangenen Ausgabe von dieser 1983 gegründeten Benefizradtour zu Gunsten krebskranker Kinder berichtet und alle Köthenerinnen wie Köthener dazu aufgerufen, diese tolle Initiative – nach ihren individuellen Möglichkeiten – zu unterstützen. Jetzt möchte ich an dieser Stelle bereits ein großes Danke loswerden für das Engagement, das sich seitdem in unserer Stadtgesellschaft entfaltet hat. Unternehmen haben Spendenaktionen ins Leben gerufen, Vereine haben gesammelt und Privatpersonen haben Überweisungen getätigt. Allerorts zeigte sich der gemeinschaftliche Zusammenhalt und soziale Gedanke, der unserer heutigen Gesellschaft nur allzu gerne abgesprochen wird. Das erfüllt mich mit Stolz.
Da es noch ein paar Tage bis zur offiziellen Spendenübergabe auf dem Marktplatz sind, weise ich natürlich gerne nochmals auf die Möglichkeit der Unterstützung hin. In dieser Ausgabe finden Sie zum einen eine Anzeige mit einem Spendenlink, zum anderen lade ich Sie natürlich herzlich ein, am 7. August auf den Marktplatz zu kommen und die rund 170 Radfahrerinnen und Radfahrer – darunter zahlreiche prominente Sportlerinnen und Sportler – zu begrüßen. Bereits vor der offiziellen Ankunft um 14 Uhr wird es ein kleines Bühnenprogramm geben, es lohnt sich also schon etwas früher in unser Stadtzentrum zu kommen.
Positiv kann ich auch über das Engagement zum Bürgerbudget 2027 berichten. Am 30. Juni war Einsendeschluss für die Projektvorschläge und es sind insgesamt 29 Anträge auf Förderung eingegangen. Diese werden nun von den Fachämtern geprüft und wir gehen aufgrund der Ideenfülle aktuell davon aus, dass es in diesem Jahr zum ersten Mal zu einer öffentlichen Abstimmung kommen wird. In den kommenden Ausgaben werden wir Sie zu diesem Thema auf dem Laufenden halten.
Mitte Juli habe ich ein neues Format für die Bürgersprechstunden ausprobiert. Köthenerinnen und Köthener konnten in der Innenstadt an einem Stand mit der Verwaltungsspitze ins Gespräch kommen, was auch gut angenommen wurde. Gerade in den warmen Monaten ist dies meiner Meinung nach eine sinnvolle und nahbare Alternative zum Weg ins Rathaus. Daher soll die Sprechstunde in der Innenstadt noch in diesem Sommer wiederholt werden. Den nächsten Termin werden wir zeitnah über unsere Kanäle und die Tagespresse bekanntgeben. Ich lade Sie herzlich ein, dieses Angebot wahrzunehmen.
Im Sommer erwarten uns außerdem noch zwei kulturelle Großereignisse in unserer Stadt: Die Köthener Bachfesttage werden vom 28. August bis 6. September wieder Klassikfans aus ganz Deutschland und dem europäischen Umland in unsere beschauliche Bachstadt locken. Bereits am 22. August lädt zum siebten Mal das Varieté-Fest „Schlosstraum“ auf das historische Areal im Herzen unserer Stadt ein. Für beide Veranstaltungen gibt es noch Tickets, die unter https://bachfesttage.reservix.de/ und https://bachstadt-koethen.reservix.de/ sowie in unserer Tourist-Information im Schloss erworben werden können.
Abschließen muss ich in diesem Monat leider mit trauervollen Worten. Wie Sie sicherlich über die Presse erfahren haben, hat ein tragischer Brand Ende Juni im Wohnheim für Menschen mit Beeinträchtigung in Zehringen zwei Leben gefordert. Weitere Bewohnerinnen und Bewohner nebst Personal wurden durch Flammen und Rauch zum Teil schwer verletzt, drei Menschen mussten in der Folge stationär behandelt werden. Ich wünsche den Betroffenen von Herzen eine schnelle und möglichst vollständige Genesung. Den Angehörigen der Verstorbenen wünsche ich viel Kraft in dieser Zeit der tiefen Trauer und sende ihnen mein aufrichtiges Beileid. Außerdem sind meine Gedanken bei allen Mitarbeitenden und Bewohnern der Einrichtung, die diese Nacht wohl noch lange mit sich tragen werden.
Mein ausdrücklicher Dank gilt allen Einsatzkräften, von Seelsorgern bis Wehrleuten, die stundenlang im Einsatz waren und noch Schlimmeres verhindert haben.
Die Feuerwehr ist angesichts der aktuellen Wetterlage unermüdlich im Einsatz, um Brände zu löschen aber auch in Notlagen zu helfen. Ihre schnelle und professionelle Arbeit im Ehrenamt ist unverzichtbar. Mein Dank geht an alle Einsatzkräfte, die in dieser herausfordernden Zeit unentwegt an ihr Limit gehen, um anderen zu helfen. Mit umsichtigen Verhalten können Sie helfen, die Brandgefahr zu minimieren. Und wer Lust hat, die Feuerwehr tatkräftig zu unterstützen, ist dort gern gesehen.
Ihre