Wintereinbruch zum Jahresstart
Das neue Jahr hat uns gleich zum Start vor die ersten Herausforderungen gestellt, was den Winterdienst betrifft. Dachte man, dass wir hier keinen Winter mehr bekommen, wurden wir doch eines Besseren belehrt. Nicht nur eisige Temperaturen, sondern auch größere Mengen Schnee in kurzer Zeit sorgten dafür, dass nicht nur jeder einzelne Bürger, sondern auch der Bauhof ordentlich zu tun hatte. Zum Glück trafen uns die prognostizierten Wetterextreme nicht so hart und so gab es auch keine größeren Einschränkungen im täglichen Leben. Das liegt nicht zuletzt an der wirklich sehr guten Arbeit unseres Bauhofes, der gerade in den kritischen Stunden zur Stelle war und unsere Straßen und Wege nutzbar gehalten hat. Hier möchte ich mich im Namen aller Bürger für die sehr gute Arbeit im Winterdienst bei den Mitarbeitern des Bauhofes bedanken. Dass es auch anders geht, konnte man nur wenige Kilometer außerhalb unserer Gemeindegrenzen sehen und erleben. Dort waren die Straßen bei Weitem nicht so gut geräumt, wie bei uns vor Ort.
Bürgersprechstunde in den Ortsteilen
Das Jahr begann auch für mich und die Bürger mit einer Neuerung im Bereich der Bürgersprechstunde. Bisher wurden die Sprechstunden immer hier im Gemeindegebäude durchgeführt. Ab diesem Jahr komme ich zu Ihnen in die Ortsteile der Großgemeinde. Jeden zweiten Dienstag bin ich dann unterwegs. Ziel ist es mehr Bürgernähe zu schaffen. Gerade den älteren oder nicht so mobilen Bürgern möchte ich die Gelegenheit geben, mit mir ins Gespräch zu kommen und ihre Anliegen vorzubringen. Gestartet wurde am 13.01. in Papitz und am 27.01. bin ich dann in Milkersdorf. In der Zeit von 14 bis 18 Uhr können wir dann im Dorfgemeinschaftshaus gerne miteinander sprechen. Die weiteren Termine in den Ortsteilen finden Sie im jeweils aktuellen Amtsblatt und auf unserer Homepage. Ich freue mich auf Ihr Kommen.
Neuer Gemeindebus
Einigen von Ihnen ist es vielleicht schon aufgefallen. Die Gemeinde Kolkwitz hat einen neuen Gemeindebus. Der Vertrag des alten Busses war ausgelaufen und so wurden wieder aktiv die Unternehmen der Region angesprochen, um einen neuen Gemeindebus über Werbung am Bus zu finanzieren. Das ist Dank der Bereitschaft der Firmen gelungen und so können wir weiter einen Gemeindebus betreiben, der gerade für die Kinder-, Jugend- und Seniorenarbeit genutzt werden kann. Feierlich wurde dieser am 15.01.2026 übergeben und steht nun offiziell zur Verfügung. Hier nochmals meinen großen Dank für das Engagement der Firmen für dieses wichtige Thema.
Veranstaltungen zum Jahresbeginn
In vielen Ortsteilen der Großgemeinde wird es wieder bunt. Pünktlich zum Start des neuen Jahres werden die gelebten Traditionen wieder sichtbar. Sei es beim Zampern oder den traditionellen Fastnachtsumzügen. Hier kann man erleben, das Tradition und Brauchtum keineswegs der Vergangenheit angehören. Wer Zeit und Gelegenheit hat, sollte sich den einen oder anderen Umzug anschauen und miterleben, was in unseren Dörfern von Jung und Alt auf die Beine gestellt wird. Da geht es nicht nur darum zu feiern, sondern auch den Zusammenhalt der Dörfer zu stärken und natürlich das Brauchtum in die nächste Generation zu transferieren. Hier bringen sich Alt und Jung gleichermaßen ein und sorgen mit Herzblut für gelungene Veranstaltungen, die jeden Zuschauer einfach nur begeistern. Ich wünsche allen viel Erfolg, Spaß und natürlich gutes Wetter bei den bevorstehenden Veranstaltungen. Eine Sache, die schon seit Jahrzehnten ein fester Bestandteil unseres Dorflebens und nicht mehr wegzudenken ist, möchte ich natürlich auch nennen. So ist der Karneval in Kolkwitz nicht nur in der Großgemeinde ein Highlight, bei den Veranstaltungen zum Jahresanfang, sondern auch weit über die Grenzen der Gemeinde bekannt und beliebt. So können wir uns auch in diesem Jahr auf ein abwechslungsreiches und kurzweiliges Programm freuen und bei einem dreifachen „Kolkwitz Helau‘‘ die Sorgen des Alltags beiseitelegen und gemeinsam ausgelassen feiern. Unter dem Motto,,Wunder Zauber und Magie der KCC im Land der Fantasie‘‘ sollte allen die Auswahl des passenden Kostüms nicht schwerfallen. Also egal, wofür das Herz schlägt, birgt der Januar und Februar genügend Raum, um die dunkle Jahreszeit ein wenig aufzuhellen. Allen, die sich dafür engagieren nicht nur Traditionen am Leben zu erhalten, sondern auch das Leben in der Gemeinde vielfältig zu gestalten, möchte ich hier nochmals meinen großen Dank aussprechen.
Nun wünsche ich allen Kindern schöne Winterferien mit genügend Schnee, um Spaß zu haben. Auch wenn dann der Bauhof wieder etwas mehr Arbeit zu tun hat.