Eine Ära ist am 28. Februar zu Ende gegangen. Die bis dahin tätigen Betreiber der Gaststätte zur Eisenbahn haben ihren Geschäftsbetrieb beendet und gehen jetzt andere Wege. An dieser Stelle bedankt sich die Gemeinde Kolkwitz für die zurückliegenden Jahrzehnte bei den Betreibern und Mitarbeitern und wünscht ihnen für die Zukunft alles Gute. Die Marke Gaststätte zur Eisenbahn gehört deshalb keinesfalls der Vergangenheit an, sondern wird unter selbem Namen von neuen Betreibern fortgeführt. Das ortsansässige Vitateam, welches sich seit vielen Jahren mit sehr gutem Essen einen Namen gemacht hat, wird sich dieser Aufgabe stellen. Mit neuen Ideen und frischem Wind soll Bewährtes und Neues miteinander kombiniert werden, um der alten und neuen Kundschaft den besten Service zu bieten. Gestartet wurde am 1. März mit der Übernahme der Essenversorgung der Senioren und der Firmen. Um auch der Eisenbahn ein neues Gesicht zu geben, sind zahlreiche Baumaßnahmen nötig. Sei es von der Außengestaltung als auch den Gasträumen oder der Küche. Überall wird Hand angelegt, damit der Gaststättenbetrieb für zukünftige Anforderungen gewappnet ist. Bis zur Fertigstellung der Umbaumaßnahmen können sich die Mittagstischbesucher schon mal einen Überblick über Angebot und Qualität des Essens der neuen Betreiber machen. Das zukünftige Essen kann schon jetzt an der Pyramide in Kolkwitz genossen werden. Als Gemeinde freuen wir uns natürlich sehr, dass die traditionsreiche Gaststätte zur Eisenbahn fortgeführt wird und entgegen dem allgemeinen Trend des Gaststättensterbens das Angebot für die Bürger in der Gemeinde und der Region erhalten bleibt. Wir wünschen dem Vitateam für diese große Aufgabe viel Erfolg und werden alles daran setzen, dass die Neueröffnung in guter Qualität zügig umgesetzt werden kann. Und sollte es an der einen oder anderen Stelle etwas haken, reden Sie mit dem Vitateam. Es ist immer besser miteinander als übereinander zu sprechen, damit ein Projekt wie dieses gelingt.
Wie Sie in der Pressemitteilung des Landkreises in dieser Ausgabe lesen, startet im Sommer der Ausbau der Ortsdurchfahrt Hänchen. Ich freue mich sehr, dass diese Planung in so kurzer Zeit umgesetzt werden kann. Wenn man sieht, wie lange solche Planungen dauern, war das hier richtig schnell und so möchte ich mich vor allem beim Landesbetrieb Straßenwesen bei Herr Kleiner für die sehr sehr gute Zusammenarbeit bedanken, ebenso beim Landkreis Spree-Neiße. Gleichzeitig möchte ich allen Anwohnern meinen Dank ausrichten, welche die Gemeinde beim Grundstückserwerb unterstützt haben. Es ist zum Wohle aller und vor allem der Kinder, die sich schon ab dem kommenden Jahr auf einen sicheren Weg zur Schule freuen können. Alle Autofahrer bitte ich um Geduld. Die Vollsperrung ist sicher ein zeitlicher Mehraufwand, aber das Ergebnis wird sich für Fußgänger, Autofahrer und Radfahrer gleichermaßen lohnen. Freuen wir uns also auf den Baustart für dieses wichtige Projekt in unserer Gemeinde und auf einen guten Bauverlauf.
Bezüglich der Vollsperrung wird es zu den Bauabläufen und Lösungen noch rechtzeitig vor dem Baustart eine Einwohnerversammlung in Hänchen geben, zu der wir die Bürger dann einladen werden.
Die Gemeinde Kolkwitz arbeitet gerade an der Fortschreibung/Aktualisierung des Flächennutzungsplanes der Großgemeinde. Dieser wurde vor 25 Jahren bearbeitet und muss auf den aktuellen Stand der heutigen gesetzlichen Parameter gebracht werden. Dabei befinden wir uns aktuell im Vorentwurf. Hier bekamen die Ortsvorsteher und Bürger bis zum 09.03.2026 die Möglichkeit, ihre Einwände zu diesem einzubringen. Der Plan lebt von den Einwänden, denn nur so können möglichst viele Hinweise aufeinander abgestimmt werden, um den Flächennutzungsplan so gut wie möglich zu erstellen. Das beauftragte Büro ist also für jede Stellungnahme sehr dankbar und wird diese abwägen und den Einwendern antworten. So ein komplexer Plan lebt von der Mitarbeit aller, damit am Ende ein Planungsinstrument zur Verfügung steht, welches die positive Entwicklung der Großgemeinde in vielen Bereichen erst möglich macht. Aber an dieser Stelle stehen wir noch nicht. Jetzt werden alle Einwendungen und Belange in den Plan eingearbeitet, damit am Ende dieses Jahres ein Entwurf erstellt ist. Auch dieser wird nochmals veröffentlicht und eröffnet die Möglichkeit der weiteren Einflussnahme aller Betroffenen. Also noch viel Gelegenheit, um miteinander zu kommunizieren, Bedenken zu äußern und somit Schritt für Schritt den Plan zu seiner endgültigen Fassung zu bringen. Deshalb ist jede Mitwirkung daran sehr willkommen, soll dieser Flächennutzungsplan doch für die nächsten 10 Jahre Bestand haben, bis die nächste Fortschreibung ansteht.
Am Ostermontag ist es wieder einmal so weit. Am Weinberg in Hänchen messen sich die Besten Deutschlands in den Klassen Seitenwagen und Quad auf der Motocrossstrecke. Darüber hinaus gehen die Fahrer der Landesmeisterschaft in der Klasse MX2 an den Start und sorgen für zusätzliche Spannung an der Rennstrecke. Dieses Event ist jedes Jahr ein Zuschauermagnet für alle Motorsportliebhaber und solche, die es noch werden wollen. Dass diese weit über unsere Gemeindegrenzen bekannte Veranstaltung seit Jahrzehnten ein fester Bestandteil in der Motorsportfamilie ist, liegt nicht zuletzt an den Organisatoren, die hier über Generationen hinweg eine fantastische Leistung erbracht haben. Apropos Generationen, hier steht aktuell ein Wechsel in der Führungsebene an. Gerd Grabia übergibt den Staffelstab im Vorsitz an Natalie Buder. Schön, dass sich junge Menschen engagieren und somit die Zukunft der Vereine sichern. Ich möchte allen danken, die sich hier einbringen und Jahr für Jahr den Weinberg zu einer Motorsportarena machen, die ihresgleichen sucht. An dieser Stelle möchte ich eine Person besonders ehren, der Mitbegründer des Hänchener Motorsportclubs im Jahre 1967 war und dort 11 Jahre als Vorsitzender des Clubs die Geschicke des Vereins geleitet hat. Selbst jagte er mit seiner MZ über die Motocrossstrecken der Region und war später als Rennbootfahrer sehr erfolgreich. Dort holte er in der Rennboot-Königsklasse OC 500 im Jahre 1975 den Deutschen Meistertitel. Als Initiator großer Veranstaltungen, darunter ein Motorbootrennen am Spremberger Stausee mit mehr als 55.000 Zuschauern, prägte er den Motorsport in der Lausitz über Jahrzehnte hinweg. In stillem Gedenken möchten wir Dir, Helmut Mulka, für Deine Leistungen und Dein Engagement im Motorsport danken.
Das Osterfest steht vor der Tür. Im Christentum wird es als höchstes Fest durch die Auferstehung Jesu Christi gefeiert. In unserer Region sind zu diesem Fest die Osterfeuer und das kunstvolle Bemalen der Ostereier typisch und werden in unseren Ortsteilen traditionell gelebt. Eine Möglichkeit, nicht nur Traditionen zu leben, sondern sich mit lieben Menschen zu treffen, um dieses besondere Fest gemeinsam zu feiern. Ich wünsche allen ein frohes, gesegnetes und friedliches Osterfest.