„Unsere Helfer in der Not“ war Thema der letzten Wochen in der Vorschulgruppe im Kinderhaus Sonnenschein.
Zu nächst durften die Kinder der „Bärchen-Gruppe“ die Feuerwache in der Talstraße besuchen und dort alles genau inspizieren und ihre Fragen stellen und Toralf Wolf antwortete sehr geduldig. Gemeinsam mit Swen Köhler zeigten sie den Kindern nicht nur die Räumlichkeiten, sondern auch die tollen Feuerwehrautos. Wer sich traute, konnte sogar einmal die Spritzpumpe für Waldbrände ausprobieren oder in eine große Feuerwehrmannausrüstung schlüpfen. Die ist nämlich ganz schön schwer, wurde da schnell festgestellt und in vielen kleinen Kinderherzen der Entschluss gefasst: „Ich werd auch mal großer Feuerwehrmann!“
Am Montag, dem 27.04., gab es für die Vorschüler des Kinderhaus Sonnenschein das nächste große Event, denn es ging in die örtliche Rettungswache. Dort wurden die Kinder von Rettungssanitäter Daniel Müller und seinem Kollegen begrüßt und danach erst einmal durch die wohnlich eingerichteten Räumlichkeiten geführt. "Aber bei euch sieht es ja wie zu Hause aus", schwappte es da aus den erstaunten Kindern. Mit viel Geduld und kindlichen Worten wurde dann den Kindern die Arbeit eines Rettungssanitäters erklärt und nicht nur das, jeder durfte an einer Übungspuppe die Beatmung und die Wiederbelebung ausprobieren.
Weiter ging es dann in die große Halle. Dort fanden die Kinder das Auto des Notarztes und einen großen Rettungswagen vor, weitere Fahrzeuge seien gerade im Einsatz, wurde uns erklärt. Nun wurde alles im wahrsten Sinne des Wortes auf Herz und Nieren getestet. Jeder durfte einmal auf die große Trage, mit einem Treppenstuhl gerettet werden oder auch das Blaulicht einmal anschalten, sogar Verbände jeglicher Art wurden angelegt und der Puls gemessen. Nichts war tabu, und so konnten Ängste abgebaut und leuchtende Augen erschaffen werden.
Wir danken für die wundervollen Tage und werden sie sicherlich in guter Erinnerung behalten.