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Klingenthaler Stadtanzeiger
Ausgabe 20/2026
Vereine
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Regionsoberliga, männliche Jugend A

Rossweiner SV - SG Handball Oberland 44 : 26 (HZ: 21:13)

Strafwürfe:

SG Oberland

5/3 verwandelt 

 

Rosswein

4/3 verwandelt

SG Handball Oberland:

Colin Harloff, Wenzel Jacob, Nils Backmann (8/3), Fredrick Uebel (10), Christoph Neubauer, Renè Tavernier, Franz Knauthe, Konstantin Knorr, Timon Graupner (1), Jan Hammer (2), Jim Götz (3), Jan Käding (2)

Im dritten Saisonspiel konnte man eine erneute Leistungssteigerung mit mehr erzielten Toren nachweisen, erreichte aber wegen zu wenig Konstanz im Spiel nicht den möglichen Erfolg.

Dabei begann das Spiel sehr vielversprechend. Gegen die offensive 3:3 Abwehr der Gastgeber kam die SG Oberland sofort gut ins Spiel und konnte beim 2:1 und 4:2 vorlegen. Die Umstellung der Rossweiner auf eine defensivere Variante stellte die Oberländer dann vor neue Aufgaben. Statt jetzt weiter planvoll zu spielen, wurde man unsicher und verlor einige Bälle durch technische Fehler. Das konnten die Gastgeber mit schnellem Umschaltspiel sehr gut nutzen. Mit zunehmender Spielzeit verlor auch die Abwehr etwas Abstimmung und hatte besonders mit dem großgewachsenen Kreisläufer Probleme. So setzten sich die Gastgeber kontinuierlich ab und errreichten eine sichere Halbzeitführung, auch wenn die gefühlt zu hoch ausfiel.

In der Pause sprach man Änderungen ab, konnte diese aber nicht umsetzen. Mit Anpfiff der 2. Halbzeit schien man gedanklich noch in der Kabine zu sein. Fehlabspiele, technische Fehler und Fehlwürfe brachten unnötige Ballverluste und Rosswein erzielte 6 Tore in Folge zum 27:13. Dabei war man inbesondere im Rückzugsverhalten zu langsam, so dass die beiden guten Torhüter keine Chance hatten.

Es spricht aber für die Moral der Jungs, dass man sich wieder aufraffte und mit guten Spielzügen jetzt zu Erfolgen kamen. Gerade in Überzahl spielte man sich gut frei und erzielte durch Jan Hammer und Nils Backmann schöne Tore. Frederik Uebel war mit seinen 10 Toren von der gegnerischen Abwehr nur selten zu stoppen. Schade, dass man die vielen guten Dinge nicht länger auf das Feld bekam und so eine deutliche Niederlage einstecken musste. Aber genügend Ansätze für die weitere positive Entwicklung waren erkennbar.

R. Lemoine