Am Start
Begrüßung: v.l.n.r.: Kathrin Hager, Peter Meisel, Oberbürgermeisterin Judith Sandner
Wegzerrung
Aschberggipfel 936m
verschneite Aschbergwiesen
Rast an Kammhütte
Im Rahmen der 3. Vogtländischen Winterwandertage luden der Vogtländische Gebirgs- und Wanderverein (VGWV), die Stadt Klingenthal sowie der Klingenthaler Wandersportverein zu einer rund 10 Kilometer langen Gipfelwanderung von Mühlleithen über den Aschberg nach Klingenthal ein.
Am Loipenhaus in Mühlleithen begrüßten die Präsidentin des VGWV, Kathrin Hager in Begleitung von Heinz Hager, gemeinsam mit der Klingenthaler Oberbürgermeisterin Judith Sandner sowie Xenia Brunner von der Kultur- und Tourismusabteilung, die insgesamt 42 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Nach einer herzlichen Einstimmung übernahm der Klingenthaler Wandersportverein die Führung der Gruppe.
Winterwald, Kammweg und ein Gipfelfoto
Die Route führte zunächst durch den verschneiten Winterwald entlang des Kammwegs. Nach einer kurzen Rast an der Kammhütte erreichte die Gruppe nach etwa einer Stunde den Aussichtsturm und die Jugendherberge auf dem Aschberg.
Da dichter Nebel den Turm vollständig einhüllte, wanderten die Teilnehmer weiter zum 936 Meter hohen Aschberggipfel, wo trotz der eingeschränkten Sicht ein gemeinsames Gipfelfoto nicht fehlen durfte. Über die Aschbergwiesen ging es anschließend hinab zum Gasthaus „Zur schönen Aussicht“, wo die Wanderer zügig mit warmen Speisen und Getränken versorgt wurden. Gitarrenklänge von Jens Weck sorgten für eine fröhliche Atmosphäre – es wurde geschunkelt und kräftig mitgesungen.
Abstieg ins Tal – Sonne im Herzen
Gestärkt führte der Weg vom Aschberg hinab über den Grenzweg, vorbei an der Sonnenloipe, durch die „Pudelmütze“ und die Untersachsenberger Straße bis zur Tourist-Information im Tal, wo die Wanderung ihren Abschluss fand.
Obwohl der Tag von teils dichtem Nebel geprägt war, herrschte unter den Teilnehmern beste Stimmung – „Wir hatten die Sonne im Herzen“, fasste ein Wanderer treffend zusammen. Der Dank aller Beteiligten galt den Organisatoren und Helfern für eine rundum gelungene Veranstaltung.
Teilnehmer aus nah und fern
Die Wanderfreunde kamen überwiegend aus der Region um Plauen, Oelsnitz, Auerbach und natürlich Klingenthal. Die weiteste Anreise hatte ein Ehepaar aus Templin, das seinen Urlaub in Hammerbrücke verbrachte.
Besonders erwähnenswert ist die Anreise eines Wanderfreundes aus Dresden, welcher die gesamte An- und Rückfahrt ausschließlich mit öffentlichen Verkehrsmitteln bewältigte: Bereits um 8.30 Uhr traf er per Bus in Mühlleithen ein und machte sich gegen 17 Uhr mit der Bahn wieder auf den Heimweg.