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Klingenthaler Stadtanzeiger
Ausgabe 7/2026
Vereine
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HV90 - Spielbericht Halbfinale Regionspokal, männliche Jugend A

Union Chemnitz - SG Handball Oberland 39 : 28 (HZ:18:14)

Strafwürfe: SG Oberland 1 / 0 verwandelt

Union Chemnitz 5 / 5 verwandelt

Zeitstrafen: SG Oberland 8 min

Union Chemnitz 4 min

SG Handball Oberland:

Jonas Dörfel, Colin Harloff, Nils Backmann (4), Fredrick Uebel (5), Renè Tavernier, Timon Graupner (1), Toni Schmitt (13), Carlos Pöhland (4), Christoph Neubauer, Konstantin Knorr (1)

Das Los für das Halbfinalspiel im Regionspokal schenkte den Jungs der SG Oberland ein Auswärtsspiel bei Union Chemnitz. Da man das Punktspiel im September an gleicher Stelle mit 28 Toren Unterschied verloren hatte, wollte man sich jetzt deutlich besser präsentieren. Durch das Fehlen von Wenzel Jacob, Leon Horna, Jim Götz, Tobias Dittrich und Jan Käding waren die Vorzeichen nicht besonders gut.

So musste man in der Abwehr und Angriff viel umbauen. Nils Backmann spielte erstmals im Angriff auf halblinks, Carlos Pöhland auf gleicher Position in der Abwehr. Andere kamen zu mehr Einsatzzeiten und Christoph zu seinem ersten Spiel überhaupt. Egal wer wo eingesetzt war, alle erledigten ihre Aufgaben mit viel Einsatz und boten dem Favoriten stark Paroli.

Es entwickelte sich von Beginn an ein recht ausgeglichenes Spiel, in dem Chemnitz meist vorlegte und die SG Oberland immer wieder dranbleiben konnte. Hätte man seine klaren Wurfmöglichkeiten besser genutzt, wäre es noch spannender geworden. Unsere Jungs ließen sich in keiner Phase beeindrucken und kämpften um jeden Ball. Besonders das Abwehrverhalten war richtig stark und auch unsere Torhüter Jonas Dörfel und Collin Harloff konnten sich mehrfach auszeichnen. Zur Halbzeit hatten wir 4 Tore Rückstand, und das bei insgesamt 6 vergebenen Großchancen unsererseits. Da wäre mehr drin gewesen. Auch das bekannte schnelle Umkehrspiel der Chemnitzer konnten wir in der zweiten Hälfte weitestgehend unterbinden. Leider hatten wir dann einige Unterzahlsituationen, in denen die Gastgeber konsequent die Räume nutzten und den Abstand vergrößerten. Trotzdem kämpfte jeder um jeden Ball und um jedes Tor, so dass wir nach einem starken Spiel mit einem guten Gefühl die Heimreise angetreten haben.

R. Lemoine