Im April 2026 jährt sich zum 40. Mal die Einweihung des Harmonikamuseum Zwota – hier ein Foto von der Eröffnung 1986 mit Heinz Eichelberger, der gemeinsam mit Hans Heinig zu den Initiatoren des Vorhabens gehörte.
Entstanden war die Idee im Sommer 1981, als die damals noch selbstständige Gemeinde Zwota ihr 350-jähriges Gründungsjubiläum beging und eine Ausstellung zur Ortsgeschichte große Resonanz fand.
Untergebracht war das zunächst als Heimatstube gedachte Museum im sogenannten Ludwig-Haus, die Stammhaus der 1844 gegründeten Harmonikafirma Gebrüder Ludwig. Nach der Schließung der Mittelschule erfolgte 1997 der Umzug in das traditionsreiche Gebäude, wo zunächst drei Ausstellungsräume zur Verfügung standen.
2012 wurde das Museums mit dem Mundart- und Ausstellungsraum erweitert, in den seither regelmäßig Sonderausstellungen stattfinden, aktuell zum 20-jährigen Jubiläum der Vogtland-Arena Klingenthal mit der Harry-Glaß-Schanze.
Seit 2018 besitzt das Harmonikamuseum außerdem einen Ausstellungsraum, in dem das Sortiment an elektronischen Tasteninstrumenten gezeigt wird, die zwischen 1955 und 1990 in Markneukirchen, Klingenthal und Schöneck gefertigt wurden. Diese Sammlung ist einmalig in Deutschland.
Insgesamt verfügt das Harmonikamuseum über einen Fundus von rund 3500 Exponaten aus dem Musikwinkel - neben Mundharmonika, Konzertina, Bandoneon und Akkordeon, die einst im Klingenthaler Raum gefertigt wurden, auch zahlreiche Ton- und Schriftdokumente. Eine enge Zusammenarbeit besteht mit den Museen in Klingenthal, Markneukirchen und Trossingen.
Eine Veranstaltung zum 40-jährigen Jubiläum ist für den Herbst geplant.
Geöffnet ist das Harmonikamuseum Zwota dienstags bis donnerstags von 10 bis 16 Uhr sowie jeden 1. Samstag im Monat von 14 bis 17 Uhr.