Am 24. April wurde unsere Vortragsreihe fortgesetzt. Herr Frank Friedrich aus Hohenthurm sprach über das Kriegerdenkmal seines Ortes.
Der „Heimatgeschichtsverein Hohenthurm“ e.V., dem Herr Friedrich angehört, arbeitet sehr intensiv an der geschichtlichen Aufarbeitung Hohenthurms und Rosenfelds. In diesem Sinne kümmern sich die Mitglieder auch um die Denkmale im Ort. So wurden das Thälmanndenkmal samt Umfeld wieder hergerichtet und das Grab des Kriegsgefangenen Petr Iwanowitsch gepflegt. Auch das Kriegerdenkmal wird vom Verein betreut. Es gehört zur klassischen Obelisken-Bauform. Das heißt, wir sehen hier einen schlanken, nach oben zulaufenden Pfeiler aus rotem Sandstein. Der Obelisk wird eingefasst von einer niedrigen Porphyrbruchsteinmauer. Das gibt dem Ganzen eine Beckenstruktur. Am Obelisken sind Tafeln mit den Namen Gefallener des Deutsch-Österreichischen Krieges 1866 und des Ersten Weltkrieges (1914-1918) angebracht. Nach langer akribischer Recherche ließ der Verein eine weitere Tafel anbringen, die die Namen der Gefallenen des Zweiten Weltkrieges trägt. Anhand einiger Einzelschicksale zeigte Herr Friedrich, wie er gemeinsam mit seinen Mitstreitern Namen und Geschichte der Gefallenen ermittelte.
Nach 10 Jahren Arbeit wurde die neue Gedenktafel am 17.11.2019 am Obelisken angebracht. An diesem Tag waren auch Angehörige und Zeitzeugen anwesend.
Für so viel Engagement sagen wir dem Verein ein großes Dankeschön.
Den letzten Vortrag der diesjährigen Vortragsreihe hält Frau Sybille Lorenz am 22.05.2026 wieder im Gemeinderaum der Stadtkirche „St. Nicolai“. Hier geht es um den Nationalsozialismus im Dorf im Zweiten Weltkrieg.
Jetzt möchten wir Sie noch einmal zu unserem Fest anlässlich der Fertigstellung des Mobileums einladen. Es findet am 17. Mai ab 12:00 Uhr in der Kulturkirche Gütz statt. Hier stellen wir Ihnen und vor allem den Kindern auch unser Falt-, Such- und Malbüchlein über die Kirchen der Stadt Landsberg vor.