Die Gemeinde hat ihre kommunale Wärmeplanung abgeschlossen und am 15.12.25 in der Gemeindevertretung beschlossen.
Was ist "kommunale Wärmeplanung"?
Kommunale Wärmeplanung ist eine strategische Planung auf Gemeindeebene, die klären soll:
| • | Wo und wie wird heute geheizt? |
| • | Wo lohnt sich in Zukunft z. B. ein Wärmenetz (zentrale Versorgung)? |
| • | Wo sind individuelle Lösungen sinnvoller (z. B. Wärmepumpen, Holzheizungen, Solarthermie)? |
Das Ziel ist, einen Fahrplan zur klimaneutralen Wärmeversorgung bis 2045 zu erstellen. Das ist Teil der bundesweiten „Wärmewende“– dem Umbau von Öl- und Gasheizungen hin zu klimafreundlichen Systemen.
Wie lautet das Ergebnis der Untersuchungen?
Die Untersuchungen haben für Heideblick ergeben:
Es wird kein zentrales Heizsystem für die Gemeinde geben (etwa ein großflächiges Fern- oder Nahwärmenetz).
Gründe hierfür sind:
| • | zu geringe Siedlungsdichte |
| • | wirtschaftlich nicht rentable Infrastrukturkosten |
Die Gebäudeeigentümer sind selbst verantwortlich, ihre Heizung zukunftsfähig und klimaneutral umzubauen.
Dazu zählen zum Beispiel:
| • | Umstieg von Öl- oder Gasheizung auf Wärmepumpe |
| • | Nutzung von Biomasse (z. B. Pellets), sofern sinnvoll |
| • | Kombination mit Dämmmaßnahmen und erneuerbaren Energien wie Photovoltaik oder Solarthermie |
Fazit
Mit dem Beschluss der kommunalen Wärmeplanung hat die Gemeinde:
| • | die rechtliche Vorgabe erfüllt, die für alle Kommunen in Deutschland gilt, |
| • | eine Planungsgrundlage geschaffen, auf die sich Eigentümer, Energieberater und Förderstellen berufen können, |
| • | klargemacht, dass die Gemeinde keine zusätzlichen Hürden aufbaut – also z. B. keine Verpflichtung zu bestimmten zentralen Systemen. |
Damit sollen Investitionsentscheidungen für neue Heizsysteme planbarer werden.