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Stadtanzeiger – Mitteilungsblatt der Stadt Leuna mit den Ortschaften
Ausgabe 8/2026
Aus dem Rathaus
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Spendensammelaktion mit Gänsehautfeeling - Tour der Hoffnung brachte Stimmung nach Leuna und nahm Spendenschecks mit

Ein herzliches Willkommen hieß Leuna der Tour der Hoffnung

Die Schauspielgruppe der Lebenshilfe Leuna-Merseburg e. V. sorgt für ganz viel Gänsehaut

Das Team der Stadt Leuna: Bea Raczek und Ronny Goloiuch vom Bauhof, Bürgermeister Michael Bedla, Melanie Neumann und Katharina Bühligen vom Fachbereich Allg. Verwaltung und Heike Hickmann, Öffentlichkeitsarbeit (v.l.n.r.)

Das Team vom Dorfverein Leuna-Ockendorf e. V.

Das tolle Kuchenbuffet kam super an

Bea Raczek versorgt mit kühlen Getränken bei hochsommerlichem Wetter

Heike Hetzer vom REWE-Markt versorgt mit ihrem Team mit frischem Obst

Kurz nach acht Uhr morgens herrschte am Samstag, 8. August 2026, rege Betriebsamkeit vor dem cCe Kulturhaus Leuna. Stände wurden aufgebaut, Festzeltgarnituren gestellt und eine Hüpfburg aufgeblasen.

Wer es bis dahin noch nicht erfahren hatte, konnte gegen halb 12 eine unglaubliche Atmosphäre auf der großen Wiese an der Spergauer Straße erleben. Immer wieder blickten viele Anwesende auf die Uhr und positionierten sich. Dann fuhr die Polizei-Eskorte der Benefiz-Radtour „Tour der Hoffnung“ vor und 160 Rennradler und Rennradlerinnen in leuchtend grünen Trikots schlossen sich an. Während die sportlichen Tourmitglieder die Auffahrt zum Kulturhaus hinauf fuhren wurden sie von den Anwesenden mit Klatschen und lauten Willkommensrufen begrüßt. Gänsehautfeeling breitete sich aus.

 

 

Eine knappe Stunde verbrachten die Mitglieder der Tour der Hoffnung in Leuna, dabei durften sie Spendenschecks entgegennehmen und sorgten mit ihrer musikalischen Begleitung für beste Laune. Die Schauspielgruppe der Lebenshilfe Leuna-Merseburg e. V. hatte extra einen Tanz zum Tour-Lied einstudiert. Während sie tanzten rollte so manches Tränchen bei den Radlerinnen und Radlern genauso wie beim Publikum. Der ganze Vormittag war sehr ergreifend, schließlich ging es um das Schicksal krebs- und leukämiekranker Kinder in ganz Deutschland.

 

 

Zum 44. Mal rollte die Tour, die ihre Heimat in Gießen hat, zur Spendensammelaktion. In diesem Jahr ging es über Magdeburg, Halle, Merseburg und Leuna nach Leipzig. Im Dezember fragten der Vorsitzende des Vereins, Dr. Mathias Rinn, und der Schriftführer Jürgen Merlau, beim Bürgermeister an, ob sich die Stadt Leuna vorstellen könne, Gastgeber für eine Tour-Stopp zu sein. Die Zusage bedurfte keiner großen Überlegung. Im Mai stellten die beiden Vereinsmitglieder zum Netzwerktreffen von Unternehmen und Vereinen im Waldbad Leuna das Projekt vor, durch die Stadtverwaltung wurden ortsansässige Firmen angeschrieben mit der Bitte, das Spendenprojekt für an Krebs und Leukämie erkrankte Kinder zu unterstützen.

Zur Geschichte der Tour der Hoffnung:

1983 fiel der Startschuss zur Tour durch den Gießener Mediziner Professor Fritz Lampert. Als Leiter der Kinderkrebsstation kämpfte er an der Uniklinik an vorderster Front gegen den Krebs. Sein Ziel war es, die Chancen auf Heilung zu steigern. Aber dafür fehlte es an finanziellen Mitteln. Um mediale Aufmerksamkeit zu erreichen, rollte die erste Tour nach Hamburg. Seitdem und auch Dank der Unterstützung durch die Spenden, die durch die Tour der Hoffnung gesammelt wurden, konnte die Heilungsrate bei den betroffenen Kindern auf über 90 % gesteigert werden. Ziel heute ist und bleibt es, die Krankheit besiegen zu können und alle erkrankten Kinder zu retten. Dafür hat sich Leuna in diesem Jahr stark gemacht.

Dank toller Unterstützung von

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dem Bürgermeister der Stadt Leuna Michael Bedla

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dem Team von den Bauhöfen und Helferinnen aus dem Fachbereich Allg. Verwaltung (Orga und Durchführung)

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der Lebenshilfe Leuna-Merseburg e. V. mit dem Haus am Hügel und der der Lebenshilfe Leuna-Merseburg gGmbH (spendeten fast 40 Kuchen zur Verpflegung)

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dem Dorfverein Leuna-Ockendorf e. V. (verpflegten die Gäste mit Rostern und Getränken, spendeten 200 Euro und dazu noch über 100 Roster für die Radler/innen)

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der InfraLeuna GmbH (spendete sämtliche Getränke)

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dem cCe Kulturhaus Leuna GmbH (stellte kostenfrei die Location, die Technik und übernahm mit Jan Ehrlich, dem technischen Leiter, die musikalische Unterhaltung)

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dem Werksärztlichen Dienst der InfraLeuna GmbH (betreuten die Tourmitglieder und waren auch für die Gäste da)

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dem REWE-Markt Julia Hetzer Leuna (schnippelten für 160 Radler und Radlerinnen Obst und verteilten die Obstbecher vor Ort)

konnte der Tour-Stopp in Leuna zu einer bleibenden Erinnerung für das Team der Tour, die Helferinnen und Helfer und die Gästen werden.

 

 

 

 

 

 

Ein ganz besonderes Highlight war das neue Tour-Lied, welches Jan Ehrlich vom Kulturhaus extra geschrieben hat. Ein Lied voller Hoffnung, welches Euch, lieber Tour der Hoffnung-Verein noch lange begleiten möge. Danke Jan!

Auch auf diesem Wege danken wir noch einmal sehr herzlich für die Unterstützung. Nur mit Euch waren wir eine tolle Gastgeber-Stadt!!

Die schönste Mitteilung, die uns am Samstagabend noch erreichte: insgesamt konnten 1.440.000 Euro Stand 08.08.2026 an Spenden verzeichnet werden.

 

 

Darunter sind die Spenden, die vor Ort übergeben wurden:

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von „Best Friends carry on“ - den Line-Dancern aus Leuna OT Zöschen

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von Katrin Bartkowiak von der Apotheke am Rathaus

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von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Lebenshilfe Leuna-Merseburg e. V.

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von Vorstandsmitgliedern der Lebenshilfe Leuna-Merseburg gGmbH

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dem Stadtverband Leuna e. V. der AWO

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Mitgliedern der CDU aus dem Stadtrat Leuna

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der Stadt Leuna, vertreten durch den Bürgermeister

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ganz vielen Bürgerinnen und Bürgern, die während der Veranstaltung die beiden Sparschweine prall füllten

 

 

 

 

 

 

Vielen Dank an alle, die bereits überwiesen haben! Danke für jede kleine und große Spende! Sie alle helfen, Kinderleben zu retten.

Wer jetzt noch spenden möchte, kann dies weiterhin tun, die Informationen zum Spendenkonto finden Sie nachfolgend.

Liebes Team der Tour der Hoffnung,

wir sagen auch Danke an Euch, dass wir Euch unterstützen durften und Ihr in Leuna Station gemacht habt. Es war und ist eine Herzenssache, zu helfen. Ihr habt allen, die dabei waren, ein wunderbares Gemeinschaftsgefühl vermittelt und für Gänsehaut gesorgt. Danke, dass Ihr Euch engagiert! Wir wünschen Euch, dass Euer Projekt noch viele Euro Spenden zusammentragen kann, bis niemand mehr ein Kind an die Krankheit Krebs und Leukämie verlieren muss!

Text: Heike Hickmann, Stadt Leuna, Öffentlichkeitsarbeit