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Eichberg-Kurier - Amts- und Heimatblatt der Gemeinde Lichtenberg
Ausgabe 2/2026
Informationen der Gemeindeverwaltung
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Bericht des Bürgermeisters

Der Januar – kalt, teuer und schneller vorbei als gedacht!

Liebe Lichtenbergerinnen, Lichtenberger, Kleindittmannsdorferinnen und Kleindittmannsdorfer,

kaum hat man sich an die neue Jahreszahl gewöhnt, ist der Januar auch schon wieder Geschichte. Und er hat geliefert: ordentlicher Winter, Frost, Schnee und Heizungen im Dauereinsatz. Wer den Zählerstand abgelesen hat, weiß – manchmal ist Wegschauen wirklich eine Lebensstrategie. Aber gut: Winter fragt nicht nach dem Kontostand.

Auch meine Zeit als Bürgermeister läuft schneller als gedacht. Ende Januar habe ich bereits die Hälfte meiner Amtszeit erreicht. Dreieinhalb Jahre – gefühlt gestern angefangen und plötzlich mittendrin. Viele Termine, viele Gespräche, neue Ideen und vor allem viele Begegnungen mit Menschen aus unserer Gemeinde und darüber hinaus.

Und weil wir hier auf dem Dorf keinen Stillstand mögen, wird auch 2026 wieder ordentlich angepackt: Zwei Straßenausbaumaßnahmen plus Neubau einer Bushaltestelle stehen an. Diskussionen, Umleitungen und Staub inklusive – aber am Ende wird’s besser. Versprochen.

Zu Gast bei unserer Feuerwehr

Hier brennt nur ehrenamtliches Engagement und jedes Jahr ein paar Weihnachtsbäume!

Nach dem Weihnachtsbaumbrennen am 10. Januar folgte am 17. Januar die Jahreshauptversammlung unserer Feuerwehr. Nachdem ich in den letzten zwei Jahren nur „gedanklich anwesend“ sein konnte, hat es diesmal endlich geklappt.

Unser Wehrleiter ließ in einer gut zweistündigen Präsentation das Jahr 2025 Revue passieren. Wenn man das alles einmal gesammelt hört, merkt man schnell: Feuerwehr ist weit mehr als Blaulicht und Sirene. Das ist Ausbildung, Organisation, Technik – und vor allem sehr viel Zeit, die hier ehrenamtlich investiert wird. Da kann man nur den Hut ziehen – oder gleich den Helm.

Natürlich durfte auch ich ein paar Worte an die Kameradinnen und Kameraden richten. Ein großes Dankeschön im Namen unserer gesamten Bürgerschaft für den Einsatz und auch für das Meistern schwieriger Situationen wie dem Einbruch, die daraus entstandenen Folgen, die besondere Kameradschaft und die vielen extra Dienststunden zur Sprache.

Nach einem sehr ordentlichen Abendbrot (Dorf-Qualitätsstandard: bestanden!) folgten noch die Berichte der Jugend- und Kinderfeuerwehr, auch dort wird Gute Arbeit geleistet - Danke!

Kurz gesagt: ein richtig schöner Abend bei euch – vielen Dank dafür!

Fasching beim Grolika

Lachen ist schließlich auch Daseinsvorsorge!

Am 24. Januar hieß es dann: Auf zum Fasching in den Obergasthof. Der Saal war gut gefüllt, das Programm des Grolika wurde aufmerksam verfolgt und die Lachmuskeln ordentlich beansprucht.

Ein echtes Highlight war der erste Auftritt unserer neuen Mini-Funkengarde. 15 Mädchen im Alter von 7 bis 10 Jahren, voller Energie und mit sichtbarem Spaß am Tanzen. Da merkt man: Nachwuchs wächst nicht von allein – sondern im Training.

Ein großes Dankeschön an Lisa Schäfer, Lisa Bohrisch und Svenja Marie Ott-Lagoda, die ihre Freizeit investieren und mit den kleinen Mäusen regelmäßig üben. Ohne euch gäbe es weniger Glanz, weniger Applaus und deutlich weniger Dorfstolz.

Unterm Strich: viel gelacht, viel getanzt, den Alltag kurz vergessen und das Handy in der Hosentasche gelassen. So soll Fasching sein.

Fördermittel für den Sporthallenneubau

Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt!

Bis zum 15.01.2026 konnten Anträge für das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ – besser bekannt als Sportmilliarde – eingereicht werden. Zunächst handelt es sich dabei um ein Interessenbekundungsverfahren.

Was dafür nötig war? Ein Gemeinderatsbeschluss (in der Dezembersitzung schon erledigt), eine Projektskizze, eine Beschreibung des Vorhabens und gefühlt ein halber Wald an Formularen, in denen wir erklären mussten, warum eine neue Sporthalle keine Luxusidee ist.

Damit der Antrag nicht schon an irgendeinem Absatz scheitert, haben wir (das Bauamt Pulsnitz und ich) uns Unterstützung von einem Planungsbüro geholt. Unter bestimmten Voraussetzungen ist auch ein Ersatzneubau förderfähig – und diese Voraussetzungen erfüllen wir.

Jetzt heißt es: warten, hoffen und kollektiv die Daumen drücken. Ob wir 75 % Förderung bekommen oder ob bundesweit einfach zu viele Gemeinden die gleiche Idee hatten und wir durchs bekannte Fördersieb rutschen, erfahren wir noch im ersten Quartal dieses Jahres.

Straßenbau – jetzt wird gebuddelt

Kleindittmannsdorfer Straße zur Agrar hoch

Der Auftrag ist vergeben. Gewonnen hat die Ausschreibung die Bistra Bau GmbH & Co. KG aus Schmölln- Putzkau. Die Auftragssumme beträgt 492.483,50 Euro, davon erhalten wir 283.845,00 Euro an Fördermitteln. Der Eigenanteil der Gemeinde liegt bei rund 208.000 Euro – kein Pappenstiel, aber gut investiertes Geld.

Sobald die Sonne wieder etwas mehr Lust auf Baustelle hat, kann es losgehen. Den genauen Baustart gebe ich bekannt, sobald ich Näheres weiß.

Großröhrsdorfer Straße

Die Ausschreibung mit stolzen 353 Seiten wurde Mitte Januar durchs Landratsamt veröffentlicht. Nun warten wir auf Angebote und hoffen, dass alle den Taschenrechner richtig herum halten.

Die Maßnahme umfasst den kompletten Ausbau von der Kreuzung Pulsnitzer Straße bis zum Kreisverkehr am Eierberg – inklusive Regenwasserkanal, neuer Straßenbeleuchtung und Fußweg.

Geplante Gesamtkosten: rund 3,8 Mio. Euro, davon ca. 2,8 Mio. Euro Fördermittel. Die restliche Million teilen sich Landratsamt (60 %) und Gemeinde (40 %).

Wenn alles passt, kann im März gestartet werden. Den genauen Termin reiche ich nach – versprochen.

Wenn der Bus umsteigen muss- neue Haltestelle in Kleindittmannsdorf in Planung

Manchmal trifft es auch Dinge, die schon gefühlt immer da waren. Die bisherige Bushaltestelle in Kleindittmannsdorf gehört dazu. Leider liegt sie auf einem Privatgrundstück und muss deshalb weichen. Dauerwohnen war dort also nie vorgesehen – auch nicht für eine Bushaltestelle.

Damit aber weiterhin niemand im Regen stehen muss, wird eine neue Bushaltestelle gebaut. Der neue Standort gegenüber ist bereits in Planung, sodass der Busverkehr auch künftig zuverlässig weiterlaufen kann – nur eben ein paar Meter versetzt. Dazu wird das einsturzgefährdete Kühlhaus am ehemaligen Gasthof zu Linde abgerissen. Die Fördermittel zu diesem Projekt werden jetzt beantragt.

Sobald der genaue Termin für den Rückbau der alten und den Neubau der neuen Haltestelle feststeht, informiere ich selbstverständlich. Bis dahin gilt: Bitte noch ein bisschen Geduld – der Bus kommt weiterhin, nur die Haltestelle zieht um.

Straßenanliegerpflichten

Der Winter kennt keine Ausreden!

In letzter Zeit gab es wieder Beschwerden über nicht geräumte Gehwege. Dazu der Hinweis auf unsere Satzung zur Reinigung, zum Schneeräumen und Bestreuen der Gehwege – insbesondere Paragraph 6 und 7. Nachzulesen auf unserer Homepage unter:

www.gemeinde-lichtenberg.de (-Gemeinde- Satzungen).

Und noch eine persönliche Bitte:

Bitte respektiert meine Privatsphäre. Anrufe bei mir (uns) zu Hause nach 19.00 Uhr wegen Schnee auf dem Gehweg gehören nicht zur offiziellen Meldekette zumal meistens meine Frau den Hörer abnehmen muss, da ich öfters Abends nicht da bin.

In echten Notfällen – selbstverständlich. Alles andere bitte über die bekannten Wege.

Freilaufende Katzen und Hunde

Nicht alles, was allein unterwegs ist, ist herrenlos!

Bitte nicht jedes Tier sofort ins Tierheim bringen. Erst einmal schauen, ob sich der Besitzer finden lässt – oft wohnt er näher, als man denkt.

Gern ein Foto an die Gemeinde schicken, wir helfen bei der Suche über die verschiedensten Kanäle.

Denn jeder Tierheimaufenthalt kostet die Gemeinde Geld – für Untersuchungen, Impfungen und bis zu 28 Tage Vollpension.

Vielen Dank für eure Mithilfe und ein bisschen gesunden Dorfverstand.

Sitzecke an der alten Feuerwehr

Sitzfleisch mit Dach in Planung!

Der Förderverein der Gemeinde Lichtenberg plant eine überdachte Sitzecke zwischen dem Spielplatz „Licht am Berge“ und der Verkaufsbox. Entstehen soll diese am alten Feuerwehrgerätehaus. Das Projekt ist vorbereitet, Fördermittel sind beantragt.

Wenn alles klappt, kann dort ab Juli/August gemütlich gesessen, gequatscht und Dorfleben genossen werden.

Das war’s für heute erstmal, wie ihr sicher bemerkt habt, habe ich diesmal die KI (Künstliche Intelligenz) etwas mit ins Spiel gebracht…- hilfreich und lustig ist es allemal.

Ich wünsche allen kleinen und großen Kindern noch schöne restliche Ferien sowie allen, die im Februar Urlaub haben, eine entspannte Zeit – egal ob im Schnee, auf Reisen oder auf der Couch.

Euer Bürgermeister
Thomas