Ach war das wieder schön!
Hallo alle zusammen!
Rückblick auf unser Dorffest
Am 19. August hieß es wieder: „Auf geht’s – wir bauen das Dorffest auf!“
Pünktlich um 17.00 Uhr trafen sich 33 Männer auf dem Platz vor der Turnhalle, um Zelt und Buden aufzubauen. 33 Männer – da könnte mancher meinen, jetzt wird erstmal drei Stunden darüber diskutiert, wer was macht. Aber weit gefehlt: Es wurde angepackt! Es war wirklich überwältigend und schön anzusehen, wie Dorfleben funktionieren kann und wie viel Spaß gemeinsames Anpacken machen kann.
Damit fand bereits das 16. Dorf- und Vereinsfest in Folge statt – ausgenommen natürlich das vergangene Jahr, in dem unsere große 675-Jahrfeier im Mittelpunkt stand. Seit diesem Jahr heißt unser Fest nun einfach Dorffest. Diese Entscheidung wurde im Festkomitee der Vereine und engagierten Bürger mehrheitlich getroffen. Manchmal muss man eben auch bei einem Dorffest etwas vereinfachen – schließlich soll der Name nicht länger sein als das Festprogramm.
Nachdem der Bauhof nach dem Aufbau sämtliche Buden verkabelt, Lampen angebracht und noch viele weitere Kleinigkeiten erledigt hatte, trafen sich am Freitagabend neun Frauen zum traditionellen Fischsemmeln-Belegen. Insgesamt wurden 112 Fischsemmeln belegt – und das natürlich bei bester Laune. Schließlich schmeckt Arbeit bekanntlich besser, wenn man dabei lachen kann.
Am Samstagmorgen waren die Buden eingeräumt, alles war vorbereitet und eigentlich hätten jetzt nur noch die Gäste kommen müssen. Tja … sie kamen auch – aber zunächst in Form von Regen. Und zwar reichlich.
Bis 13.00 Uhr wollte Petrus offenbar noch einmal ganz genau prüfen, wie wasserdicht unser Dorffest wirklich ist. Die Volleyballer ließen sich davon allerdings nicht beeindrucken und führten trotz überschaubarer Beteiligung ihre Ortsmeisterschaft in der Turnhalle durch.
Am Nachmittag hatte der Regen dann glücklicherweise ein Einsehen. Die Wolken zogen weiter, die Sonne kam heraus – und mit ihr kamen auch die Gäste auf den Festplatz. Man könnte fast meinen, wir hätten das Wetter bestellt.
Als erster Programmpunkt standen die Kinder vom Kindersport auf dem Programm. Unter der Leitung ihrer Trainer zeigten die kleinen Sportlerinnen und Sportler, was sie schon alles können. Zur Belohnung gab es anschließend ein leckeres Softeis am Stand von Ines.
Im Anschluss unterhielt Heiko Harig die Gäste eine Stunde lang mit seinem Programm. Dabei kam er auf eine Idee, die er vermutlich besser vorher hätte durchdenken sollen: Er wettete mit mir, dass ich es nicht schaffen würde, 40 Männer auf die Bühne zu bekommen, um gemeinsam das Lied „Hoch auf dem gelben Wagen“ zu singen.
Das Zelt war gut gefüllt und ich sagte ihm, dass das überhaupt kein Problem sei. „Gut“, sagte Heiko, „wenn du es schaffst, gibt es auch eine Belohnung.“
Gesagt, getan! Es kostete mich tatsächlich nur wenig Überzeugungsarbeit und schon standen mehr als 80 Männerbeine vorne auf der Bühne und sangen lautstark das geforderte Lied. Heiko Harig – stilecht als Oma verkleidet – war sichtlich begeistert. Als Belohnung gab es 50 Euro für die Dorffestkasse und vier Flaschen Schnaps aus der Wilthener Likörfabrik.
Die vier Flaschen werden bei unserer Dankeschönparty noch ihrer Bestimmung zugeführt und an die Männer und Frauen gebracht, die unser Dorffest wieder möglich gemacht haben. Das wird mindestens genauso lustig wie der Männerchor.
Weiter ging es mit dem Auftritt der Minifunken. 15 Mädchen zeigten ihren Tanz und man konnte deutlich sehen, wie viel Spaß ihnen das macht. Und genau dafür macht man solche Veranstaltungen.
Am Abend brachte dann DJ Dauerrot das Zelt endgültig zum Beben. Das Zelt war voll mit Jugendlichen, während die etwas reiferen Generationen draußen vor dem Zelt saßen und sich – vermutlich mit einem gewissen Stolz – anschauten, wie die Jugend Spaß hat.
Gefeiert, getanzt und gelacht wurde bis tief in die Nacht. Kurz gesagt: Es war ordentlich was los! Und natürlich darf auch das wunderschöne Feuerwerk nicht fehlen.
Sonntag – und es ging weiter
Am Sonntagmorgen ging es um 10.00 Uhr mit dem Kinderfußball in der Turnhalle weiter. Rund 20 bis 25 Kinder nahmen das Angebot an und konnten sich an verschiedenen Stationen mit dem Ball ausprobieren. Da wurde gedribbelt, geschossen und wahrscheinlich auch der eine oder andere Ball etwas weiter gespielt als geplant.
Parallel dazu lief im Zelt das Skat- und Romméturnier. Beim Rommé spielten 32 Teilnehmer mit, beim Skat waren es 12. Das Angebot wurde sehr gut angenommen und man merkte schnell: Hier ging es nicht nur ums Kartenspielen – hier ging es um Ehre! Alle waren voll im Spielfieber.
Am Nachmittag hatten dann die Kindergartenkinder ihren großen Auftritt und spielten das Stück „Der Regenbogenfisch“.
Zur gleichen Zeit wurde in der Turnhalle Tischtennis gespielt. Im Anschluss wurden die besten Spieler ausgezeichnet.
Danach warteten die Kinder gespannt auf die angekündigte Hundeshow. Rund eine Dreiviertelstunde lang zeigten die fünf mitgereisten Hunde gemeinsam mit ihren Trainern, was sie alles können. Kleine und große Zuschauer waren gleichermaßen begeistert. Die Hunde hatten dabei vermutlich den Vorteil, dass sie genau wussten, was sie tun – bei uns Menschen ist das bei solchen Veranstaltungen ja nicht immer ganz sicher.
Nun neigte sich das Fest langsam dem Ende entgegen. Die Kinder tobten noch einmal auf der Hüpfburg, während die Erwachsenen die Sonne genossen und bei guten Gesprächen, leckerem Essen und Getränken den Nachmittag ausklingen ließen.
Am Montag hieß es dann noch einmal: „Einer geht noch!“
13 Männer trafen sich zum Abbau des Zeltes. Die Buden hatte der Bauhof bereits tagsüber abgebaut. Nach dem Motto „Was aufgebaut wurde, muss auch wieder weg“ wurde auch diese letzte Aufgabe gemeinsam erledigt. Damit war wieder ein rundum gelungenes Dorffestwochenende vorbei.
Danke an alle Helfer!
Mein ganz herzlicher Dank gilt allen, die dieses Fest vorbereitet, organisiert und durchgeführt haben.
Danke an alle, die in den Buden und im Bierwagen gestanden haben, Essen vorbereitet, Getränke ausgeschenkt und zwischendurch dafür gesorgt haben, dass keiner verhungert oder verdurstet.
Danke an die Männer fürs Auf- und Abbauen des Festgeländes, den Bauhof und natürlich an alle Mitwirkenden bei unseren Programmpunkten.
Es macht einfach Spaß, mit euch zu arbeiten und zu feiern.
Und genau dabei merkt man immer wieder, was unser Dorf ausmacht: Wenn viele gemeinsam anpacken, kann richtig viel entstehen und vor allem Zusammenhalt!
Darauf können wir stolz sein!
Theaterstück erneut im Lauterbachtal
Am Sonntagabend, den 30.08., lud unsere Theatergruppe erneut ins Lauterbachtal ein. Auf dem Programm stand das Stück „Rock’n Roll im Altersheim“.
Bei sommerlichem Wetter und in der wunderschönen Atmosphäre des Lauterbachtals fanden sich rund 100 Gäste ein. Und die hatten, wie man deutlich sehen konnte, merklich viel Spaß.
Ein schöner Abend und wieder einmal der Beweis: Theater unter freiem Himmel funktioniert bei uns hervorragend – solange Petrus nicht wieder meint, er müsse mitspielen. Vielen Dank an die Theatergruppe für diesen wunderbaren Abend.
Ausbau Großröhrsdorfer Straße
Beim Ausbau der Großröhrsdorfer Straße sind wir inzwischen nicht mehr ganz im ursprünglichen Zeitplan. Das liegt allerdings nicht daran, dass die Baufirmen gemütlich eine Kaffeepause nach der anderen machen.
Es gilt schlicht, unglaublich viele Dinge unter einen Hut beziehungsweise besser gesagt unter die Straße zu bekommen: Rohre müssen verlegt und angeschlossen, Kabel verlegt, Schächte ausgehoben und Hülsen für die Lichtmasten gesetzt werden.
Jede Firma muss ihr Medium irgendwie unterbringen – und das ist in der Praxis nicht immer ganz so einfach. Zwar ist alles bis ins kleinste Detail vom Planungsbüro ITAV geplant, aber beim Aufgraben sieht die Realität manchmal doch etwas anders aus als auf dem Plan. Dann heißt es: Plan weg, Problem anschauen, Lösung finden.
Leider ist der Untergrund ausgerechnet dort besonders felsig, wo der Regenwasserkanal verlegt werden musste. Auch das kostet natürlich zusätzliche Zeit. Trotzdem bin ich guter Dinge, dass die Firma Flottmann ihrem Namen Ehre macht und die verlorene Zeit wieder aufholen wird.
Gullydeckel auf der Hauptstraße werden angehoben
Endlich konnten wir eine Firma finden, die sich unserer Gullydeckel auf der Hauptstraße annimmt.
Die fünf schlimmsten Exemplare sind beauftragt und sollen in den Herbstferien instandgesetzt werden. Die Kosten dafür belaufen sich auf rund 8.500 Euro inklusive verkehrsrechtlicher Anordnungen.
Der Verkehr wird jeweils örtlich am entsprechenden Gullydeckel vorbeigeleitet. Dabei kann es an der einen oder anderen Stelle durchaus etwas enger werden. Um die vorgeschriebene Straßenbreite von drei Metern einzuhalten, muss teilweise sogar der Fußweg mit genutzt werden. Aber auch diese Maßnahme werden wir überstehen. Und vielleicht sind wir danach endlich einen kleinen Schritt weiter auf dem Weg zur Gullydeckel-Weltmeisterschaft ohne Holpern und Klappern.
Kleine Straßeninstandsetzung
Wir haben die Firma Flottmann gebeten, ein Angebot für die Deckensanierung der kleinen Zufahrtsstraße vor dem Haus Am Sportplatz 3 abzugeben.
Diese Zufahrtsstraße ärgert uns schon seit längerer Zeit. Bei jedem stärkeren Regen werden Schotter und Splitt die Auffahrt hinuntergespült – und landen zuverlässig genau dort, wo sie eigentlich nicht hingehören: im Gully der Straßenentwässerung.
Da die Firma Flottmann ohnehin mehrfach mit ihrem Asphaltfertiger auf der Großröhrsdorfer Straße im Einsatz ist, könnte sich diese Maßnahme relativ kostengünstig umsetzen lassen.
Für die Finanzierung wollen wir die Straßeninstandsetzungspauschale verwenden, die wir vom Freistaat Sachsen erhalten. Unser Ziel ist es, die Maßnahme noch in diesem Jahr umzusetzen.
Was steht als Nächstes an in Sachen Dorfleben?
So, nun bleibt mir nur noch, euch auf die nächsten Veranstaltungen in unserem Dorf hinzuweisen.
Und da kann man durchaus sagen: Langweilig wird es bei uns nicht!
18.09.2026 – 100 Jahre Turnhalle & mehr
Am 18.09.2026 findet auf dem Platz vor und in der Turnhalle das nächste Highlight statt. Der TSV 1886, der Simsonverein und der Förderverein Gemeinde Lichtenberg haben sich gemeinsam etwas einfallen lassen.
Dabei geht es um:
Außerdem wird an diesem Abend in der Turnhalle der Film zu unserer 675-Jahrfeier gezeigt – vom Aufbau über drei tolle Festtage, inklusive Festumzug bis hin zum Abbau. Und damit niemand behaupten kann, er hätte etwas verpasst, läuft der Film als Endlosschleife. Wer also beim ersten Mal gerade am Foodtruck oder am Getränkestand verwurzelt war, bekommt einfach noch eine zweite Chance.
27.09.2026 – Erntedankfest und Dacheinweihung
Am 27.09.2026 findet das Erntedankfest mit Dacheinweihung in und vor unserer Kirche statt.
03.10.2026 – Tag der offenen Tür bei der Feuerwehr
Am 03.10.2026 lädt unsere Feuerwehr zum Tag der offenen Tür ein.
Ihr seht also: In den nächsten vier Wochen ist wieder mächtig was los in Lichtenberg. Alle weiteren Informationen zu den Veranstaltungen findet ihr in den entsprechenden Artikeln dieser Ausgabe.
Bleibt alle gesund, zuversichtlich und gut gelaunt. Man sieht sich – spätestens beim nächsten Fest!