Der Freundeskreis lädt die Lübbener Bürger recht herzlich am Montag den 13. April, um 19:00 Uhr, in das das Hotel “Spreeblick” zu folgender Informationsveranstaltung ein: Der Verein “Spreewald statt Wildnis” stellt seine Informationen und Meinungen zu den beabsichtigten Umgestaltungen des Spreewaldes vor. Diese sind auch für die Lübbener von Belang. Wir würden uns über Ihre Teilnahme und Diskussion sehr freuen. Also bitte vormerken.
MITGLIEDER AUFGENOMMEN
Bereits im Februar traf sich der Freundeskreis für Lübben zum Eisbeinessen im Gasthaus “Zur Spreewaldbahn” in Neu Zauche. Neben der Diskussion zu seinen Aktivitäten traten dem Freundeskreis drei neue Mitglieder bei, insgesamt im letzten viertel Jahr nun vier. Wenn Sie Lübben gern etwas mitgestalten möchten können auch Sie dies in unserem Verein tun. Am Montag, dem 9. März 2026, traf sich der Freundeskreis für Lübben zu seiner turnusmäßigen Beratung. Dabei wurden mehrere Themen besprochen, die für das gesellschaftliche Leben und die Entwicklung unserer Stadt von Bedeutung sind.
HC SPREEWALD STELLT KINDERVERANSTALTUNG VOR
Zu Beginn des Abends stellte der HandballClub (HC) Spreewald ein Projekt vor, welches jährlich an einem Wochenende für bis zu 50 Kinder durchgeführt wird. Ziel der Veranstaltung ist es, Kinder für den Handballsport zu begeistern, ihnen Freude an Bewegung zu vermitteln und den Vereinssport näherzubringen. Im Rahmen der Vorstellung wurden auch die voraussichtlichen Kosten der Veranstaltung erläutert. Nach einer angeregten Diskussion waren sich die Mitglieder des Freundeskreises einig, dass dieses Engagement für Kinder und Jugendliche eine Unterstützung verdient. Deshalb wurde beschlossen, die Veranstaltung des HC Spreewald mit bis zu 1.000 Euro zu fördern.
SPREEWALDFEST UND HAFENFEST
Ein weiteres Thema des Abends war die in diesem Jahr vorgesehene Neuausrichtung des Spreewaldfestes sowie dessen Umbenennung in „Hafenfest“. Im Rahmen der Diskussion kam insbesondere die Frage auf, weshalb auf den bisherigen, über viele Jahre etablierten Namen verzichtet werden soll. Dabei wurde deutlich, dass das Spreewaldfest für viele Bürgerinnen und Bürger eng mit der Identität der Stadt Lübben verbunden ist und über die Jahre einen hohen Wiedererkennungswert entwickelt hat. Unabhängig von der Namensgebung bestand innerhalb des Freundeskreises Einigkeit darüber, dass auch künftig ein attraktives Festangebot für Einwohner und Gäste von großer Bedeutung für das gesellschaftliche Leben in der Stadt ist.
VERKEHRSSITUATION IN LÜBBEN
Besonders intensiv und teilweise auch kontrovers wurde über das Thema Umgehungsstraße diskutiert. Dabei wurden viele Argumente für und gegen ein solches Vorhaben ausgetauscht. Unabhängig von der unterschiedlichen Bewertung bestand innerhalb des Freundeskreises jedoch Einigkeit darüber, dass es in Lübben in jedem Fall zu spürbaren Verbesserungen der Verkehrssituation kommen muss. Insbesondere die Bereiche an den Bahnübergängen der Bundesstraßen 87 und 115 wurden dabei als wichtige Ansatzpunkte benannt. Nach Auffassung des Freundeskreises sollten hier vorrangig Planungen erfolgen, da Verbesserungen in diesen Bereichen zu einer deutlichen Entspannung des Verkehrsflusses in und durch Lübben beitragen könnten. Jüregen Lüth vertritt unter anderem den Freundeskreis in der Arbeitsgruppe Umgehungsstraße und fasste dies so zusammen: “ Ich denke wir müssen mit den gegenwärtigen Gegebenheiten fertig werden ohne die seit Jahrzehnten geforderte Ortsumfahrung aus dem Auge zu verlieren. Jetzt geht es aber darum, mit weiteren Teilprojekten den Durchgangsverkehr flüssiger zu gestalten um den hohen Anforderungen im Zusammenhang mit dem Status „Erholungsort“ gerecht zu werden.
Für Lübben ist dieser Titel von existenzieller Bedeutung!”
ENGAGIERTER AUSTAUSCH
Die Beratung zeigte erneut, wie vielfältig die Themen sind, mit denen sich der Freundeskreis für Lübben befasst. Die Mitglieder brachten ihre unterschiedlichen Sichtweisen engagiert ein und führten einen offenen Austausch über aktuelle Entwicklungen in der Stadt. (Kai Bartoszek und Hans-Werner Schmidt)