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Lübbener Stadtanzeiger mit Amtsblatt für die Stadt Lübben (Spreewald)
Ausgabe 9/2026
VEREINE UND VERBÄNDE | TOWARISTWA A ZWĚZKI
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SCHÜTZENGILDE ZU LÜBBEN 1425/1990 E. V.

Adlershofer Füchse gewinnen den 33. Spreewaldpokal

Starke Ergebnisse und knappe Entscheidungen auf der neuen Schießanlage der Schützengilde zu Lübben. Präzision, Spannung und sportliche Gemeinschaft prägten den Wettkampf zum 33. Spreewaldpokal, der vom 06. bis 08. August bei der Schützengilde zu Lübben 1425/1990 e. V. ausgetragen wurde. Auf der neuen Schießanlage wetteiferten sieben Mannschaften und 35 Einzelschützen aus Sachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt, Berlin und Brandenburg drei Tage lang um Ringe, Platzierungen und die traditionsreichen Pokale.

In der Mannschaftswertung setzten sich die PSV Adlershofer Füchse mit 1.839,1 Ringen durch. Die PSSG zu Dresden belegte mit 1.811,3 Ringen den zweiten Platz, gefolgt vom SchV Bockau mit 1.801,0 Ringen. Besonders knapp fiel die Entscheidung um Rang drei aus: Die Schützengilde Lübben lag lediglich 1,6 Ringe zurück.

Die Einzelwertung entschied Alexander Flemming vom SpSchV Petkus mit 617,9 Ringen für sich. Dahinter folgten Rolf Stelzer von den PSV Adlershofer Füchsen mit 616,0 Ringen und sein Vereinskollege Michael Wischnewsky mit 615,1 Ringen. Die engen Abstände an der Spitze unterstrichen das hohe sportliche Niveau des Wettbewerbs.

Für die Schützengilde zu Lübben war das Pokalwochenende zugleich eine wichtige Bewährungsprobe für die neue Anlage. Für die Sportschützen, die sich für die Deutschen Meisterschaften in München qualifiziert hatten, war es eine Überprüfung ihres Leistungsstands. Neben den Resultaten standen Fairness und kameradschaftlicher Austausch im Mittelpunkt. Der Dank des Veranstalters gilt den Organisatoren und Helfenden, die für einen reibungslosen Ablauf sorgten. Mit starken Leistungen und knappen Entscheidungen empfahl sich der Spreewaldpokal erneut als fester Termin im regionalen Schießsportkalender. (Hans-Georg Klepzig)