das Lübbenauer Team bei den Friendship Games in Pniewy.
Im Bürgermeisterspiel zeigen Pniewy und Lübbenau/Spreewald wofür die „Spiele der Freundschaft“ stehen: Bürgermeister Helmut Wenzel unterstützt Bürgermeister Jarosław Szurka aus Pniewy.
Ein ereignisreiches Pfingstwochenende voller sportlicher Herausforderungen, internationaler Begegnungen und besonderer Momente liegt hinter dem Team aus Lübbenau/Spreewald. Bei den Friendship Games 2026 in der polnischen Partnerstadt Pniewy vertraten unsere jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Spreewaldstadt mit viel Engagement, Zusammenhalt und Begeisterung.
Schon die gemeinsame Busfahrt nach Polen stand ganz im Zeichen der Vorfreude. Mit Musik, Gesang und guter Stimmung wuchs das Team bereits auf dem Weg nach Pniewy noch enger zusammen. Vor Ort wurde die Delegation aus Lübbenau/Spreewald herzlich empfangen. Beim gemeinsamen Karaoke-Abend, Tanz und vielfältigen Begegnungen kamen die Jugendlichen schnell miteinander ins Gespräch und knüpften erste internationale Freundschaften.
Neben dem sportlichen Wettkampf bot das Wochenende zahlreiche kulturelle Höhepunkte. Die Jugendlichen erkundeten die historische Stadt Posen mit ihrem beeindruckenden Marktplatz. Ein Konzert am Abend sorgte für weitere gemeinsame Erlebnisse. Währenddessen lernte die offizielle Delegation der Stadt Lübbenau/Spreewald die Partnerstadt Pniewy sowie verschiedene örtliche Vereine und Initiativen kennen. Die Begegnungen verdeutlichten einmal mehr, wie wertvoll der Austausch zwischen den Partnerstädten ist.
Der Sonntag stand ganz im Zeichen der Friendship Games. Insgesamt vier Teams aus Pniewy, Oer-Erkenschwick, Kočevje und Lübbenau/Spreewald traten in abwechslungsreichen Disziplinen gegeneinander an. Ob Holzsägen, das Beladen einer historischen Postkutsche, das Ziehen der Postkutsche oder ein anspruchsvoller Hindernisparcours – Geschicklichkeit, Teamarbeit und Ausdauer waren gleichermaßen gefragt.
Kleine Fehler kosteten das Team aus Lübbenau/Spreewald wertvolle Sekunden. Gleichzeitig bewiesen die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei Kraft- und Ausdaueraufgaben großen Einsatzwillen und kämpften bis zum Schluss füreinander. Am Ende stand zwar der vierte Platz in der Gesamtwertung, doch dieser fühlte sich keineswegs wie eine Niederlage an.
Denn die eigentlichen Gewinne dieses Wochenendes lassen sich nicht in Punkten oder Platzierungen messen: neue Freundschaften über Ländergrenzen hinweg, unvergessliche Erinnerungen, gegenseitige Unterstützung und das Erlebnis, gemeinsam Herausforderungen zu meistern. Die Friendship Games haben einmal mehr gezeigt, dass Teamgeist, Respekt und Zusammenhalt oft mehr bedeuten als jede Medaille.
Den Sieg sicherte sich in diesem Jahr die deutsche Partnerstadt Oer-Erkenschwick. Bei der festlichen Abendgala wurden jedoch alle Teams gleichermaßen für ihre Leistungen und ihren Einsatz gefeiert. Bürgermeister Helmut Wenzel betonte die besondere Bedeutung dieser Begegnungen: „Die Friendship Games sind weit mehr als ein sportlicher Wettbewerb. Sie schaffen Begegnungen, fördern gegenseitiges Verständnis und verbinden junge Menschen aus unterschiedlichen Ländern und Kulturen. Die dabei entstehenden Freundschaften und Erfahrungen prägen oft weit über das Wochenende hinaus. Solche Veranstaltungen sind ein wichtiger Beitrag für ein friedliches und respektvolles Miteinander in Europa.“