Auch an einem Regentag kann man die Heimat entdecken.
Davon durften sich interessierte Bürger am Sonntag, dem 19. April, mit eigenen Augen und Ohren überzeugen.
Verabredet waren wir am Nachmittag mit Herrn Dieter Schuster, einem Einwohner von Lösau, dem die Geschichte Trebens sehr ans Herz gewachsen ist. Während einer interessanten Führung durch die Trebener Kirche weihte er uns in deren Geheimnisse ein. So erfuhren wir unter anderem, dass das Gotteshaus Anfang des 12. Jahrhunderts gebaut wurde, wovon Reste der Tür- und Fensterbögen noch heute zeugen. Im Jahre 1520 erhielt die Kirche dann den eigentlich für das Weißenfelser Clarissen- Kloster bestimmten Altar.
Erwähnenswert ist auch der neben der Kirche befindliche slawische Friedhof, der mit seinen großen, schweren Grabsteinen aus Quarzit-Brocken einmalig in Deutschland ist. Auch am Kirchengebäude selbst ließ sich so manches Detail entdecken. So erhielten wir in kurzer Zeit viele spannende Informationen über Treben und seine Kirche.
Bei Kaffee, Kuchen und guten Gesprächen fand der interessante Nachmittag seinen Abschluss.
Auf diesem Wege nochmals ein Dankeschön an Herrn Dieter Schuster, der es verstand, Interesse und Neugier an heimischer Geschichte zu wecken.
„Warum in die Ferne schweifen? Sieh das Gute liegt so nah.“
(Zitat J.W. v. Goethe aus „Erinnerung“)