(Ein Gedicht eines anonymen Anwohners aus Deutzen)
Ein Frühlingsduft liegt in der Luft,
die blauen Veilchen sprießen –
die Amsel hoch im Kätzchenbaum,
sie will den Frühling grüßen.
Unter einem Heckenbusch
– tief im Laub versteckt –
da schlummert noch ein Igelpaar,
das bald die Sonne weckt.
Die Hasen springen übers Feld,
sie tanzen ihren Reigen,
der Fuchs, schleicht leise hinterm Zaun,
er will sich noch nicht zeigen.
Die Wiese trägt ihr schönstes Kleid
in all den bunten Farben,
die Bienen bauen sich ihr Nest
in riesengroßen Waben.
Jetzt ist die Zeit gekommen,
man kannst nicht überseh’n,
die frisch gemähten Wiesen
am Wegesrande steh‘n.
So soll es immer bleiben,
der Frühling machts uns vor,
er klopft an jede Tür
und an jedes Tor.
Ein Hauch von Sommer streicht durchs Tal,
sie wärmt jetzt Feld und Stein,
versunken steht man an dem Bach
und denkt, warum kann es nicht immer Frühling sein.
| PS: | Es grüßen euch alle, die mit offenen Augen durch unser schönes und sauberes Deutzen gehen. Danke! |