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Spreeauen-Bote - Amtsblatt der Gemeinde Malschwitz
Ausgabe 1/2026
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Aus der Gemeinde

Sehr geehrte Leserinnen und Leser des Spreeauen-Boten,

wir sind in ein neues Jahr 2026 gestartet. Ich hoffe – im Interesse von uns allen –, dass die Spannungen in der Welt abnehmen und Kriege sowie Feindseligkeiten zwischen Völkern und Volksgruppen ein Ende finden. Ebenso wünsche ich mir, dass Politik auf Bundes- und Landesebene den notwendigen Mut aufbringt, dringend erforderliche Sozial- und Wirtschaftsreformen umzusetzen, um den Niedergang der deutschen Wirtschaft aufzuhalten. Dieser wirkt sich inzwischen auch massiv auf uns Kommunen aus. Es kann auf Dauer nicht genügen, ausschließlich soziale Wohltaten zu verteilen, wie es derzeit parteiübergreifend propagiert wird – vielmehr braucht es nachhaltige und tragfähige Lösungen.

Zum Jahresende tagte der Gemeinderat noch einmal Ende November sowie Anfang Dezember. Dabei wurde beschlossen, den Hebesatz für die Grundsteuer B (bebaute Grundstücke) weiterhin bei 380 Prozent zu belassen. Zudem wurde die Fortschreibung des Handlungskonzeptes für den grundzentralen Verbund „Heideland“ der Gemeinden Großdubrau, Radibor und Malschwitz beschlossen. Dieses Konzept regelt die Zusammenarbeit und die gemeinsame Entwicklung der drei Gemeinden bei überörtlichen Aufgaben und Funktionen über die jeweiligen Gemeindegrenzen hinaus.

Weiterhin wurden die Planungsaufträge für den grundhaften Ausbau des Ernst-Sickor-Weges in Malschwitz sowie für den barrierefreien Ausbau und die brandschutztechnische Ertüchtigung des Gebäudes der Gemeindeverwaltung vergeben.

Der Gemeinderat entschied außerdem, die Beteiligung der Eltern an den Kita-Kosten in den Bereichen Krippe, Kindergarten und Hort um einen Prozentpunkt zu senken. Dadurch kommt es in diesem Jahr lediglich zu einer geringen Anhebung der Elternbeiträge. Diese Entscheidung bedeutet jedoch für die Gemeinde eine zusätzliche finanzielle Belastung von rund 30.000 Euro und schränkt damit den Handlungsspielraum bei anderen Vorhaben ein.

In der Dezembersitzung wurde zudem der lange diskutierte Brandschutzbedarfsplan für unsere Gemeinde beschlossen. Ebenfalls bestätigt wurde ein Leasingvertrag für ein Fahrzeug des Bauhofes, das als Ersatz für ausgemusterte Fahrzeuge dringend benötigt wird.

Ich danke allen Gemeinderätinnen und Gemeinderäten sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gemeindeverwaltung für ihre engagierte Arbeit. Ihnen, liebe Bürgerinnen und Bürger, wünsche ich für das Jahr 2026 Gesundheit, Zuversicht und persönliches Wohlergehen.

Ihr Bürgermeister
Matthias Seidel