Den meisten Leserinnen und Lesern des Spreeauen-Boten ist aus den Medien bekannt, dass die Kommunen verpflichtet wurden, für ihre Ortschaften eine sogenannte „Kommunale Wärmeplanung“ zu erstellen. Ziel dieser Planung ist es, langfristige und möglichst wirtschaftliche Wärmeversorgungslösungen auf der Basis erneuerbarer Energien aufzuzeigen. Nachdem im vergangenen Jahr vorgesehene Mittel aus einer Bundesförderung ersatzlos gestrichen wurden, konnte sich der Freistaat Sachsen inzwischen mit den Städten und Gemeinden auf eine Finanzierung der Maßnahme verständigen.
Viele Eigenheimbesitzer warten nun mit Interesse auf die Ergebnisse dieser Studie, die untersuchen soll, in welchen Ortsteilen der Gemeinde Malschwitz künftig wirtschaftlich tragfähige Lösungen zur Wärmeversorgung möglich sind. Im grundzentralen Verbund der Gemeinden Großdubrau, Radibor und Malschwitz hat sich die Gemeindeverwaltung Radibor bereit erklärt, die Ausschreibung der Planungsbüros im sogenannten „Konvoi-Verfahren“ zu übernehmen. In diesem Verfahren können sich bis zu fünf Gemeinden zusammenschließen, um gemeinsam eine Ausschreibung durchzuführen. Insgesamt vier Bewerber kamen dabei in die engere Auswahl und stellten sich den drei Gemeinden in einem Bietergespräch am 12. Januar vor. Über die Vergabe entscheidet der Gemeinderat Malschwitz in seiner Januarsitzung.
Ebenfalls in dieser Sitzung beschloss der Gemeinderat den Kauf eines gebrauchten Löschgruppenfahrzeuges für den Feuerwehrstandort Rackel. Das Fahrzeug wurde im Rahmen eines Auktionsverfahrens für rund 27.000 Euro erworben und soll das bisherige Einsatzfahrzeug ersetzen, das seit 43 Jahren im Dienst ist. Inzwischen ist das neue Fahrzeug an seinem zukünftigen Einsatzort eingetroffen und wird derzeit noch umgerüstet, unter anderem mit Sprechfunktechnik.
Am Sonntag, dem 25.01.2026, wurde die Gemeindeverwaltung Malschwitz über den Tod mehrerer Schwäne am Olbasee informiert. Unmittelbar nach Bekanntwerden des Sachverhalts wurde Kontakt zum Veterinäramt sowie zum Amt für Brand- und Katastrophenschutz des Landkreises Bautzen aufgenommen. Bereits am folgenden Montag fand ein gemeinsamer Vor-Ort-Termin mit Vertretern des Landkreises Bautzen, der Berufsfeuerwehr Bautzen, dem Gemeindewehrleiter sowie dem Bürgermeister statt. Dabei wurde die Lage beurteilt und das weitere Vorgehen abgestimmt.
Am Dienstag, dem 27.01.2026, wurden die verendeten Tiere schließlich durch Kameraden der Berufsfeuerwehr Bautzen vom See geborgen. Unterstützt wurden sie dabei von Feuerwehrkameraden der Gemeinde Malschwitz. Die Gemeinde bedankt sich bei allen beteiligten Einsatzkräften für die schnelle und koordinierte Zusammenarbeit.