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Spreeauen-Bote - Amtsblatt der Gemeinde Malschwitz
Ausgabe 5/2026
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Zwei neue Storchennester für Preititz und Brösa – Hoffnung auf Nachwuchs

Am Freitag, den 17. April 2026, konnten in den Ortsteilen Preititz und Brösa gleich zwei neue Storchennester erfolgreich errichtet werden. Mit dieser Maßnahme setzt die Gemeinde Malschwitz ein wichtiges Zeichen für den Natur- und Artenschutz in der Region.

Die Finanzierung der sich auf insgesamt 15.100 € belaufenden Maßnahme erfolgte über eine Förderung des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft (Förderrichtlinie Natürliches Erbe -FRL NE/2023) mit einem Fördersatz von 100 Prozent. Solche Projekte werden im Rahmen von Naturschutzprogrammen unterstützt, die gezielt die Schaffung und Verbesserung von Lebensräumen für geschützte Arten – wie den Weißstorch – ermöglichen. Dabei können Maßnahmen wie die Errichtung von Nisthilfen finanziell gefördert werden, um bedrohten Tierarten bessere Brutbedingungen zu bieten.

Die neuen Nistmöglichkeiten wurden mit großem Engagement vorbereitet und aufgebaut. Sie bieten den majestätischen Vögeln künftig sichere Brutplätze in unmittelbarer Nähe geeigneter Nahrungsflächen wie Wiesen und Feuchtgebieten – wichtige Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ansiedlung.

Umso größer war die Freude in Brösa: Bereits einen Tag nach der Errichtung wurde das neue Nest von einem Storchenpaar angenommen. Dieses schnelle „Einziehen“ zeigt, dass der Standort optimal gewählt wurde und von den Tieren gut angenommen wird.

Nun blicken die Einwohnerinnen und Einwohner gespannt auf die kommenden Wochen. Die Hoffnung ist groß, dass das Storchenpaar in diesem Jahr noch Nachwuchs bekommt. Die Chancen dafür stehen durchaus gut, da Störche geeignete Nistplätze oft schnell nutzen und bei passenden Bedingungen auch erfolgreich brüten.

Mit den neuen Storchennestern leisten Preititz und Brösa nicht nur einen Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt, sondern stärken zugleich die Verbundenheit der Gemeinde mit ihrer natürlichen Umgebung. Die Ansiedlung der Weißstörche ist für viele Menschen ein besonderes Ereignis – und vielleicht schon bald auch ein Symbol für neues Leben in der Region.

 

 

  Foto: Matthias Seidel (Preititz)

 

 

  Foto: Robert Krahl (Brösa)