Durch aufmerksame Spaziergänger wurden im Bereich zwischen den Ortschaften Malschwitz, Zschillichau und Klix auffällige Raupennester an Sträuchern festgestellt, die auf den ersten Blick dem Eichenprozessionsspinner ähneln.
Nach einem Vor-Ort-Termin mit Vertretern des Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft konnte jedoch Entwarnung gegeben werden. Es handelt sich nicht um den gefährlichen Eichenprozessionsspinner, sondern um die sogenannte Pfaffenhütchen-Gespinstmotte.
Die Raupen der Gespinstmotte bilden auffällige weiße Gespinste und können Sträucher zeitweise nahezu kahlfressen. Die Verpuppung erfolgt in der Regel im Zeitraum Juni bis Juli. Für Menschen und Haustiere sind sowohl die Raupen als auch ihre Gespinste jedoch ungefährlich.
Im Gegensatz dazu besitzt der Eichenprozessionsspinner gesundheitsschädliche Brennhaare, die Hautreizungen und allergische Reaktionen auslösen können. Die Gemeinde bedankt sich bei den aufmerksamen Bürgerinnen und Bürgern für ihre Hinweise und ihr Engagement.