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Spreeauen-Bote - Amtsblatt der Gemeinde Malschwitz
Ausgabe 7/2026
Feuerwehr
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Jugendfeuerwehr Preititz-Kleinbautzen-Purschwitz schafft neue „Blaulicht-Oase“ bei 48h- Aktion in Kleinbautzen

Jugendwarte der Feuerwehr Preititz – Kleinbautzen – Purschwitz

Ein ungenutztes Fleckchen Erde, 48 Stunden Zeit und jede Menge Teamgeist: Mehr brauchte die Jugendfeuerwehr Preititz-Kleinbautzen-Purschwitz nicht, um im Rahmen der diesjährigen

„48h-Aktion 2026“ ein bleibendes Projekt für ihre Heimat auf die Beine zu stellen. Seit dem 30.05.2026 erstrahlt ein neuer, liebevoll gestalteter Rastplatz direkt am Feuerwehrgerätehaus in Kleinbautzen, der ab sofort den Namen „Blaulicht-Oase“ trägt. Wo vor Kurzem noch eine graue, ungenutzte Fläche war, haben die Jugendlichen in Rekordzeit einen echten Hingucker gezaubert.

 

 

Das Ziel war von Anfang an klar: Es sollte kein reiner Zweckbau werden, sondern ein lebendiger Ort, der verbindet. Das Herzstück der neuen Oase bildet eine massive, selbstgesetzte Sitzbank aus Holz und Beton, die stolz den Schriftzug der Aktion trägt und ab sofort Spaziergänger sowie Radfahrer zum Verweilen einlädt. Direkt daneben sorgen fest installierte Fahrradständer dafür, dass die Oase der perfekte Zwischenstopp für Ausflügler wird. Besonders wichtig war dem Feuerwehrnachwuchs dabei das Thema Barrierefreiheit: Die gesamte Anlage wurde so gestaltet, dass sie für alle Generationen – von den Jüngsten im Kinderwagen bis zu den Senioren im Dorf – problemlos und ohne Stolperfallen zugänglich ist.

 

 

Ein echtes Herzensprojekt für den Naturschutz

Dass die Jugendfeuerwehr nicht nur anpacken, sondern auch weitsichtig denken kann, beweist der ökologische Teil des Projekts. Ein absolutes Highlight ist das neue Insektenhotel, das die Jugendlichen gestrichen, und mit viel Gespür befüllt haben.

Bestückt mit Naturmaterialien wie Schilfrohr, gebohrtem Hartholz, Tannenzapfen und Tonziegeln bietet es ab sofort wilden Bienen, Marienkäfern und vielen weiteren Insekten einen sicheren Unterschlupf.

Damit die nützlichen Hotelgäste auch direkt die passende Nahrung vor der Haustür finden, wurden rundherum artenreiche, insektenfreundliche Blühbeete angelegt.

Ein lebendiger Trittsteinbiotop mitten im Ort, der zeigt, wie einfach und schön

praktischer Naturschutz vor der eigenen Haustür sein kann.

 

 

Ohne starken Rückhalt geht es nicht!

Ein solches Mammutprojekt in so kurzer Zeit funktioniert natürlich nur, wenn die ganze Feuerwehr hinter der Jugend steht. Während im Hintergrund zahlreiche fleißige Hände für die erstklassige Verpflegung und Motivation der Truppe sorgten, gab es massive Schützenhilfe aus der regionalen Wirtschaft. Ein besonderer Dank der Jugendfeuerwehr gilt den lokalen Sponsoren und Partnern, die ohne zu zögern Material, Technik, Verpflegung und Spenden beigesteuert haben:

Gemeinde Malschwitz

BAG Budissa Agroservice GmbH

 Klixer Recycling

OBATEC

MoElement

Zimmerei Max Schneider

Hentschke Bau GmbH

Baumschule Sämann

Innoperform

Baumaschinen Koch

Storch

LHD Schneider Baschütz

Bäckerei Reck

Fleischerei Richter

Dieses Wochenende hat eindrucksvoll bewiesen, was durch echten Zusammenhalt und ehrenamtliches Engagement in unserer Gemeinde bewegt werden kann. Die Jugendfeuerwehr hat geliefert – und die Gemeinde Malschwitz ist um einen wunderbaren Ort reicher. Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, bei der nächsten Tour an der „Blaulicht-Oase“ am Gerätehaus vorbeizuschauen und sich selbst von der sauberen Arbeit des Feuerwehrnachwuchses zu überzeugen.

 

 

(Text & Bild Jeanne Bolz)