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Spreeauen-Bote - Amtsblatt der Gemeinde Malschwitz
Ausgabe 9/2026
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Aus der Gemeinde

 

Mit einem Blick auf unsere aktuellen Baustellen möchte ich wieder einmal beginnen. Hier läuft derzeit alles nach Plan.

In Dubrauke wird aktuell die neue Bushaltestelle gebaut. Im Bereich der Haltestelle wird zugleich ein Teil des Regenwasserkanals erneuert. Nach Fertigstellung der Bauarbeiten werden die Überdachungen an den insgesamt fünf neuen Haltestellen errichtet.

Auch der Bau der neuen Brücke in Baruth über das Löbauer Wasser schreitet planmäßig voran. Bis Ende September soll das Bauwerk fertiggestellt sein.

In Halbendorf/Spree wurde das alte Toilettenhaus abgerissen. An gleicher Stelle entsteht nun ein modernes WC für Radtouristen und weitere Nutzer der Freiflächen rund um das Waldschulheim und die Spreeperle. In der 37. Kalenderwoche werden die Fundamente hergestellt. Für die 44. Kalenderwoche ist die Aufstellung der neuen Toilettenanlage in Containerbauweise vorgesehen.

Am 4. August wurden durch ein Unwetter mehrere Bäume auf der Lindenallee zwischen Rackel und Baruth umgeworfen. Die Feuerwehr musste ausrücken, um den Weg wieder freizuräumen. Da die Lindenallee als Naturdenkmal geschützt ist, wurde die Untere Naturschutzbehörde des Landkreises Bautzen in die weiteren Arbeiten einbezogen. Einige der alten Linden sind teilweise hohl und bieten dadurch einen wichtigen Lebensraum für verschiedene Käfer- und Insektenarten. Die gefällten bzw. umgestürzten Baumstämme werden deshalb vor Ort aufgestapelt und verbleiben dort als wertvolles Totholzbiotop.

Seit dem 21. August steht in Pließkowitz eine Geschwindigkeitsmesstafel. Sie soll die Kraftfahrer auf den dort eingerichteten 30-km/h-Bereich aufmerksam machen und damit zu einer höheren Verkehrssicherheit beitragen. Die Tafel wurde auf Wunsch zahlreicher Anwohner aufgestellt und von der Firma ProStein gesponsert.

Auch an der Friedhofsmauer in Niedergurig sind umfangreiche Arbeiten erforderlich. Bei der Mauer handelt es sich um eine traditionelle Trockenmauer aus Granitsteinen, wie sie in unserer Region vielerorts zu finden ist. Seit längerer Zeit ist bekannt, dass die Mauer immer wieder Schäden aufweist und deshalb bereits mehrfach repariert werden musste. Nun ist erneut eine umfangreiche Instandsetzung erforderlich, diesmal im Bereich in Richtung Jeschütz. Die Arbeiten werden derzeit von der Firma ABS Robur ausgeführt.

Ihr Bürgermeister
Matthias Seidel