Mit einem feierlichen Festakt in der St.-Andreas-Kirche wurde am Samstag, den 21.06.2026 das 30-jährige Jubiläum der Verleihung des UNESCO-Welterbetitels an die Luthergedenkstätten in Eisleben und Wittenberg gewürdigt. Unter den Gästen befand sich auch eine kleine Abordnung der Stadt Mansfeld, die damit die enge Verbundenheit der Lutherstadt mit den bedeutenden Erinnerungsorten der Reformation zum Ausdruck brachte.
Zahlreiche Vertreter aus Politik, Kultur, Kirche und Denkmalpflege kamen in der historischen Kirche zusammen, um auf drei Jahrzehnte UNESCO-Welterbe zurückzublicken und die Bedeutung der Luthergedenkstätten für das kulturelle Erbe Deutschlands und der Welt zu würdigen.
In ihren Reden würdigten Dr. Thomas T. Müller, Vorstand der Stiftung Luthergedenkstätten, Ingo Mix, Leiter der Abteilung für Kunst- und Kulturförderung beim Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Dr. Roman Luckscheiter, Generalsekretär der Deutschen UNESCO-Kommission sowie Sachsen-Anhalts Kulturminister Rainer Robra die internationale Bedeutung der Luthergedenkstätten und deren Erhalt als gemeinsame Aufgabe von Bund, Land und Kommunen.
Auch die Bürgermeister der Lutherstädte Eisleben und Wittenberg, Carsten Staub und André Seidig, würdigten die Bedeutung des UNESCO-Welterbetitels für die Entwicklung ihrer Städte. Die Auszeichnung habe nicht nur die internationale Bekanntheit der Lutherstätten erhöht, sondern auch wichtige Impulse für Kultur, Tourismus und Bildungsarbeit gegeben.
Für die Stadt Mansfeld unterstrich die Teilnahme am Festakt die enge Verbundenheit mit den Lutherstätten der Region. Als wichtiger Ort in der Kindheit Martin Luthers ist Mansfeld Teil der gemeinsamen reformationsgeschichtlichen Tradition.