72 Mädchen und Jungen wurden am Sonnabend, dem 15. August, an den drei Grundschulen in Osterfeld, Stößen und Sieglitz eingeschult. Für die 18 Schulanfängerinnen und Schulanfänger in Sieglitz, die aus insgesamt elf Orten zusammenkommen und künftig gemeinsam lernen werden, war dieser Tag ebenso wie für ihre Eltern und Angehörigen etwas ganz Besonderes.
Zur Einschulungsfeier in Sieglitz hatten sich neben dem Bildungsminister des Landes Sachsen-Anhalt, Jan Riedel, auch die Verbandsgemeindebürgermeisterin Kerstin Beckmann eingefunden. Für das Team um Schulleiterin Stefanie Becker war der besondere Besuch keine zusätzliche Herausforderung. Ein Ministerbesuch ist zwar nicht alltäglich, doch das gesamte Kollegium unterstützt die Einschulungsfeier jedes Jahr mit großem Engagement, um die Schulanfängerinnen und Schulanfänger herzlich willkommen zu heißen.
Die künftige erste Klasse wird von Frau Babett Keidel geleitet. Das gesamte Lehrerkollegium hatte sich sorgfältig auf den besonderen Tag vorbereitet. Dabei gilt das Leitmotiv der Schule: „Jedes Kind ist willkommen und jedes Kind kann etwas.“ Dass dieses Motto im Schulalltag gelebt wird, konnten die Gäste an diesem Tag eindrucksvoll erleben. Trotz der derzeit umfangreichen Baumaßnahmen zur künftigen Erweiterung des Schulgebäudes präsentierte sich die Schule als ein Ort, an dem sich Kinder wohlfühlen und vielfältige Möglichkeiten zum Lernen und Spielen vorfinden.
Schulleiterin Stefanie Becker begrüßte die Gäste und vor allem die Schulanfängerinnen und Schulanfänger herzlich und hieß sie auf dem „schönsten Schulhof“ willkommen. Sie verwies auf die zahlreichen Möglichkeiten, die die Schule ihren Schülerinnen und Schülern bietet. Nicht umsonst trägt die Sieglitzer Grundschule das Prädikat „Schule im Grünen“.
Auch Minister Jan Riedel schloss sich den Willkommensgrüßen an. In seinem Grußwort würdigte er das Engagement der Verbandsgemeinde für eine gute Bildungsversorgung und machte zugleich Mut für die weitere Entwicklung von Schulen im ländlichen Raum. Die Sieglitzer Grundschule ist hierfür gut aufgestellt. Insbesondere mit ihrem Angebot der Ganztagsbetreuung verfügt sie über ein wichtiges Angebot für Kinder und Familien. Unterstützt wird dieses Angebot unter anderem durch Förderungen des Bundes. In Gesprächen mit den Eltern wurde deutlich, dass der Besuch des Ministers vor allem eines bewirkte: Er machte Mut und zeigte, dass auch Schulen im ländlichen Raum gute Zukunftsperspektiven haben.
Doch trotz der vielen positiven Eindrücke blieb bei den Schulanfängerinnen und Schulanfängern die Aufregung zunächst spürbar. Die Spannung löste sich schließlich, als jedes Kind seine Zuckertüte in Empfang nehmen durfte. Damit war der erste Schultag perfekt – und für 18 Mädchen und Jungen begann ein neuer, aufregender Abschnitt ihres Lebens.