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Heimatspiegel Verbandsgemeinde Wethautal mit Sitz in der Stadt Osterfeld
Ausgabe 18/2026
NICHTAMTLICHER TEIL
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„Lisas Traum“ ein geteilter Wunsch und die Polizei hilft dabei

 

Ein Fahrrad im frühen Kindesalter sein eigen nennen, ist sicherlich ein Wunsch vieler Kids. Auch für die kleine Lisa war ein eigenes Fahrrad ein großer Traum. Dass dem Fahrradfahren gerade bei Kindern besondere Bedeutung zukommt, zeigt sich auch im Alltag. Fahrräder gehören längst selbstverständlich zu vielen Familien. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes besitzt ein deutscher Haushalt durchschnittlich 2,3 Fahrräder.

Doch für Lisa war das eigene Fahrrad zunächst nicht selbstverständlich. Ihr Wunsch war groß- und blieb nicht lange unbemerkt. Menschen aus ihrem Umfeld wollten helfen und setzten sich dafür ein, dass aus ihrem Traum Wirklichkeit werden konnte. Doch mit dem Fahrradfahren kommen auch Wissen und Verantwortung.

 

 

Genau das wollte die Polizei den jüngsten Verkehrsteilnehmern auf spielerische Weise vermitteln. Die Polizei des Landes hatte sich dafür etwas Besonderes einfallen lassen. Mit einer Puppenbühne und einem speziell für Kinder im Kindergarten- und Vorschulalter konzipierten sie ein 45- minütiges Puppenspiel mit dem Titel- „Lisas Traum“. Die „Dorfpolizisten“ der Verbandsgemeinde, Polizeikommissar Mario Bock und Polizeimeister Steffen Döring aus Stößen haben sich bei der Polizei des Landes dafür angemeldet und die Puppenbühne ins Stößener Schützenhaus geholt. Mit dabei waren die „Matzturmmäuse“ aus Osterfeld sowie die Kinder der „Max und Moritz“- Einrichtung aus Stößen. Gespannt lauschten die Kinder der Geschichte um „Lisas Traum“. Auch die Erwachsenen durften mitmachen. Der Stößener Bürgermeister Sebastian Adam und Rüdiger Hertel aus Osterfeld unterstützten die Kinder beim Beantworten der Fragen. Gemeinsam wurde überlegt:

Was gehört eigentlich alles zu einem Fahrrad?

Die Antworten kamen schnell: Reifen natürlich aber auch eine funktionierende Beleuchtung und passendes Zubehör. Besonders wichtig war jedoch die Frage nach der Sicherheit. Ein Fahrradhelm gehört dazu und kann im Ernstfall vor schweren Verletzungen schützen.

Bei diesem Thema gab es unter den Kindern durchaus Erstaunliches zu hören. „mein Papa trägt keinen Fahrradhelm“, verrieten einige der anwesenden Kinder. Eine Aussage, die für Schmunzeln sorgte, gleichzeitig aber deutlich machte, dass Verkehrserziehung nicht nur bei Kindern ansetzen muss. Die Puppenbühne verband Unterhaltung mit wichtiger Verkehrserziehung. „Lisas Traum“ zeigte den Kindern, dass ein eigenes Fahrrad nicht nur Freude, sondern auch Verantwortung bedeutet. Fahrradhelm, Beleuchtung und Verkehrsregeln gehören ebenso dazu wie der sichere Umgang mit dem Rad. So lernten die Kinder spielerisch: Helm auf und sicher losfahren!

Text: W. B. Fotos: Polizei