Sprichwörtlich heißt es: Wer etwas tut, wird für seinen Erfolg belohnt. Diesen „Lohn“ konnten auch ein Teil der Verwaltung der Verbandsgemeinde, hier die Mitarbeiter des Bürgerbüros in Stößen, sowie die Mitarbeiter der DRK-Tagespflege „Dorfblick“ in Mertendorf verbuchen, die in Zuständigkeit des DRK Naumburg tätig ist.
Kompetenz, Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft zeichnen die Mitarbeiter dieser Einrichtungen aus. Das Bürgerbüro gewährleistet, ebenso wie die Pflegeeinrichtung, einen ebenerdigen und somit rollstuhlgerechten Zugang zu seinen Räumlichkeiten. Dies ist eine Anforderung aus dem Sozialrecht, um Menschen mit Behinderungen den Zugang zu sozialen Dienstleistungen zu erleichtern.
Es ließe sich noch vieles mehr aufzählen, was letztlich auch der Grund dafür war, diese Einrichtungen für eine Überprüfung vorzuschlagen. Schließlich wurden beide mit dem Prädikat „Seniorenfreundlicher Service“ ausgezeichnet.
Mitarbeiter der genannten Einrichtungen und deren Vorgesetzte hatten sich nun in Mertendorf eingefunden, um den „Segen“ entgegenzunehmen. Der Stellvertreter der Verbandsgemeindebürgermeisterin, Andreas Krietzsch, nahm die Auszeichnung für das Bürgerbüro entgegen. Für die Tagespflege in Mertendorf nahm Silvia Stephan stellvertretend für den Vorstandsvorsitzenden des DRK das Prädikat entgegen.
Von besonderem Wert war die anschließende Aussprache zur Pflegesituation. Der Geschäftsführer der Stiftung Seniorenhilfe in Zeitz, Andreas Fuchs, brachte sich hierzu ein. Er machte auf beabsichtigte Regelungen in einem Reformpaket aufmerksam, die sowohl für Pflegebedürftige in Pflegeheimen als auch für Regelungen zum Pflegegeld von Bedeutung sind. Dabei handelt es sich um eine Diskussion über Regelungen, die noch kein geltendes Recht darstellen.