Die Strategie im Skatspiel wird laut Wikipedia als eine langfristige Planung der Vorgehensweise die keine oder nur geringe Zufallselemente enthalten beschrieben.
Und zu solchen Strategen gehören eben bei diesem Turnier immerhin 59 Personen unterschiedlichen Alters und Geschlechts, wie beispielsweise Antje Perl (55) und Grit Baron (71) aus Weißenfels. Beachtlich hier die Altersbalance reichte hierbei von dem jüngsten, Lorenz Rothe (21) aus Schellsitz hin zu den ältesten Teilnehmer, Lothar Sitzmann (86) aus Bad-Klosterlausnitz. Sein Statement zu der Veranstaltung, „ich komme gern hierher nach Possenhain, weil mir neben dem Skatspiel die Atmosphäre gefällt und außerdem halte ich mich so fit“. Beachtlich bei dem Turnier, Grit Baron spielte ein Grand ouvert.
Die Mitglieder des Possenhainer Feuerwehrfördervereins um Friedrich Prüfer hatten neben der Vorbereitung zu dem Turnier und im Verlauf selbst gut zu tun. Getränke und ein kleiner Imbiss wurden gereicht und für Informationen fand man ein offenes Ohr. Auch, weil Skataktivisten eine Wiederauflage eines SkatCap beschlossen hatten. Man will somit diesen Sport breiter aufstellen und anderen Menschen nahe bringen. So will man sich im März in Kleinjena, im Oktober in Schellsitz und zum Abschluss am 27.12.26 in Janisroda treffen. Skatspielen wurde übrigens als immaterielles Kulturerbe in Deutschland anerkannt.
Und die Possenhainer Organisatoren sind nicht alleine. Sie genießen öffentliche Aufmerksamkeit, wie z. B. die Stifter für Ehrungen und Auszeichnungen. Drei Hauptpokale, gestiftet durch den Landrat des BLK, durch die Verbandsgemeindebürgermeisterin Kerstin Beckmann und durch die Agrar GmbH, Kurt Enke, stehen am Ende zur Verleihung.
Zu Siegern in diesem Jahr gehören:
Wolfgang Albrecht aus Reichardswerben mit 2928 Punkten
Goido Kühnert aus Janisrode mit 2760 Punkten und
Gerd Kluge aus Teuchern mit 2730 Punkten.
Die Vereinsführung bedankt sich bei seinen Helfern an dem Tage und gut Holz für die Zukunft des Skatspiels.