So lautet das Fazit einer Studie, die 2023 von der Konrad-Adenauer-Stiftung in Auftrag gegeben wurde. Hierbei wurden bundesweit die politische Einstellung und das politische Verhalten von Wählern aller im Bundestag vertretenen Parteien sowie die allgemeine politische Stimmung abgefragt.
Seit Juni 2024 gilt die veröffentlichte Studie als eine fundierte Analyse der politischen Stimmungslage in Deutschland. Unter dem Befragungsschwerpunkt „Wirtschaft und Wohlstand“ finden auch die Themen Altersarmut und Pflege ihren Niederschlag.
Die Bundesregierung hat nunmehr das Thema aufgegriffen, das Pflegesystem zu reformieren. Wir haben uns hierbei eingebracht und Vorschläge an die politischen Gremien gerichtet. Es gab Ankündigungen und Auskünfte, unter anderem aus dem Sozialministerium des Landes, beispielsweise im Februar 2026 im Rahmen einer Befragung.
Nun machen sich erneut Enttäuschung und Frust breit. Durch personelle Veränderungen im Bundesministerium haben sich die Zuständigkeiten geändert. Ein neuer Bundesminister soll es nun richten. Doch bereits im Vorfeld bekannt gewordene Neuregelungen im Rahmen der geplanten „Reform“ stoßen auf Widerstand.
Eines steht fest: Die Menschen – und ich spreche hier für die ältere Generation – sind enttäuscht von diesem „Gezerre“ um Rechtsansprüche, insbesondere um die Ansprüche der älteren Generation. Sie sind enttäuscht von Versprechungen und davon, dass immer wieder Hoffnungen auf Entlastung geweckt werden, ohne dass diese sich erfüllen.
Die Zahlen und der prozentuale Anteil der über 60-Jährigen in der Verbandsgemeinde sind bekannt. Ebenso ist absehbar, dass der Pflegebedarf künftig weiter steigen wird. Ob Pflege zu Hause oder in einem Heim: Die Kosten werden stetig steigen und damit auch der Eigenanteil der Pflegebedürftigen.