Die Aufregung hatte sich gelegt und die Suche nach einer Standortgelegenheit war abgeschlossen. Wir können nicht im Gerätehaus feiern und somit gehen wir ins Dorfgemeinschaftshaus nach Oberkaka. Unseren Fasching lassen wir uns durch nichts vermiesen, da waren sich die Kameradinnen und Kameraden aber einig. Viele Hände schnelles Ende.
Imke und ihr Vereinsvorstand organisierten die Vorbereitungen und viele Helferinnen und Helfer brachten sich ein und schon ging es los. Die netten Bäckerinnen der Hausfrauengilde haben wieder den leckersten Kuchen der Saison gebacken. Der Saal wurde toll geschmückt, Fischbrötchen geschmiert, Obst- und Käsespieße gesteckt und Kaffee gekocht. Unsere Partner vom ZCV „Zeitzer-Carnevals-Verein“, mit ihrem DJ Karsten von „Disco Maschine“ rückten an und Pünktlich am 17. Februar um 15.00 Uhr ging es los, mit dem großen Einmarsch zum Kinderfasching, mit etwa 120 Kindern, Muttis, Vatis, Großeltern Freunden und Verwandten wurde aber die Sau rausgelassen. Der Präsident des ZCV, Moderator, Sänger und Büttenredner Matthias Pfützner brachte mit seiner Mannschaft Stimmung in die Bude und bei Tanz und Spiel wurde es ein wunderschöner Faschingsnachmittag für alle kleinen und großen Kinder der Narrenzunft. Es wurde gesungen, gelacht, getanzt und getobt. Die Kostüme bedienten alle Facetten des Lebens, der Völker und der Utopie und bei manchem Gesicht habe ich mich gefragt, wie sie das wohl wieder sauber bekommen. Egal die kleinen und großen Narren waren sich einig, es war einfach toll. 17.00 Uhr schnell den Saal säubern, die Bestuhlung ändern, aufräumen, nachhause duschen, umziehen, schminken und wieder zurück in das närrische Tollhaus nach Oberkaka, denn 19.33 Uhr ging das Abendprogramm los. Der Saal bis zum letzten Platz gefüllt, alle Helfer an ihrem Aufgabenbereich und los ging die bunte Chose. Das Programm des ZCV war Wahnsinn und genauso die Stimmung im Saal. Matthias heizte dem Publikum und den Akteuren ein und viele einzelne Darbietungen wurden als Zugabe mehrfach dargeboten. Der Kessel des närrischen Frohsinns kochte über. Publikum und die Künstlerinnen und Künstler sprachen gemeinsam mit DJ-Karsten eine gemeinsame Sprache, die des Karnevals. Die Politik wurde gänzlich rausgehalten, denn wir wollten ja feiern und nicht uns aufregen und außerdem lacht über die deutsche Politik aller Ebenen die ganze Welt und da lachen wir in Meineweh eben über anderes und über uns selbst. Das Prinzenpaar, das Kinderprinzenpaar, die Funkengarde, das Männerballett, Sängerinnen und Sänger, Tänzerinnen und Tänzer, die Trainerinnen, Techniker und Mitglieder des Elferrates, allen gilt ein ganz großes Lob und großer Respekt für die gebotenen Leistungen.
Ein großes Dankeschön an die Kameradinnen und Kameraden des Feuerwehrvereins und der Ortsfeuerwehr Meineweh, den Vereinsvorstand, die Ortswehrleitung und alle Helferinnen und Helfer, an die fleißigen Kuchenbäckerinnen, an Simone und Uwe für die Unterstützung durch die Gemeinde und besonders an Königin Imke und König Olav (Standesbezeichnung galt nur am Karneval), ihr alle habt dazu beigetragen, dass dieses Fest so schön gelungen ist und wieder in der Erinnerung fest verankert bleibt. Wenn viele mithelfen, jeder über seinen Schatten springt und manche kleinliche und nichtige Streitereien vergessen werden, dann können wir großes bewegen und gemeinsam viel Spaß haben. Es war sehr schön, ach was schön, es war großartig und wer nicht dabei gewesen ist, der hat eben etwas Großartiges verpasst. Die Kameradinnen und Kameraden leisten eben nicht nur in der Feuerwehrarbeit außergewöhnliches, sondern auch bei der Organisation von Freizeitaktivitäten. Das Ganze nennt sich letztendlich Gemeinschaft und diese hat würdig gefeiert. Nach dem Fest, ist vor dem Fest und schon sind wir mitten in der Vorbereitung für das Osterfeuer, die Maifeier, und so weiter und so fort. Wir werden es schon rocken und darauf nochmals ein großes Dankeschön und ein dreifaches: ZCV-Helau, Feuerwehr Meineweh-Helau und Feuerwehrverein Meineweh-Helau.