Kommt die Pflegereform, so wie bisher bekannt gegeben, dann zahlen die Heimbewohner drauf. „Statt wie angekündigt, die Heimbewohner bei den Eigenanteilen zu entlasten, sollen Leistungen massiv gekürzt werden“, sagt dazu der Chef der Krankenkasse Gesundheit, Andreas Storm.
Was wurde z.B. bekannt. Die jetzigen Zuschüsse je nach Aufenthaltsdauer des Bewohners, die nach 15 Monaten gezahlt werden, kommen erst nach 18 Monaten.
D.h. der Bewohner wird erst ab diesem Zeitpunkt um 15 Prozent entlastet. Ein Zuschuss von 75 Prozent kommt erst nach einer Aufenthaltsdauer von viereinhalb Jahren. Anderes Beispiel, die Einstufung in einen Pflegegrad. Hier werden die Kriterien anders gewichtet. In zwei Schritten sollen die Kriterien hierfür herangezogen werden. Mobilität, Selbstversorgung oder kognitive und kommunikative Fähigkeiten sollen nach Punkten gewichtet werden, die dann in einer Punktzahl das Ausmaß der Beeinträchtigung bestimmen. Die Folge nach bisheriger Einschätzung der DAK-Gesundheitskasse wäre, dass die Sozialhilfequote der stationären Pflege von jetzt 37 Prozent spätestens 2029 über die 40 Prozentmarke steigen wird.
Die Beiräte diskutierten in ihrer jüngsten Sitzung die Informationen die genannt sind und stellen berechtigt die Frage, wird das Pflegeheim künftig für immer mehr Menschen zu einer Armutsfalle?